Kälberaufzucht

Mit Biestmilch zum Erfolg Premium

Landwirte und Tierärzte haben ein gemeinsames Ziel: Gesunde Herden von Anfang an. Wie das funktioniert, diskutierten rund 50 Experten in Münster.

„Wenn es um Gesundheit geht, geht es automatisch auch um Immunologie“, leitete Prof. Dr. Hans-Joachim Schuberth von der Tierärztlichen Hochschule Hannover das zweitägige Rinder-Symposium von MSD-Tiergesundheit ein. Rund 50 Tierärzte trafen sich diese Woche in Münster, um sich über das Thema Kälberaufzucht zu informieren und zu diskutieren.

„Noch immer bekommen die Hälfte aller neu geborenen Kälber in den ersten Lebensstunden zu wenig Kolostrum verabreicht“, machte Schuberth deutlich und wies auf eine erst kürzlich veröffentlichte Studie zum Thema Biestmilchversorgung hin. Er ergänzte: „Vor allem nehmen die Kälber zu wenig Volumen auf.“ In einer Untersuchung hatten Kälber bis zu 10 US-Dollar geringere Tierarztkosten, wenn sie vier Liter Kolostrum erhielten als solche, die mit zwei Liter versorgt wurden. Die Kälber wurden bis in die zweite Laktation weiter untersucht. Das Ergebnis: Die mit vier Liter versorgten Tiere gaben mehr Milch als Kälber, die zwei Liter erhielten.

Transitphase auch für das Kalb wichtig

Die Erstversorgung des Kalbes ist zwar sehr wichtig, der Landwirt sollte aber bereits vor der Geburt ...

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Artikel geschrieben von

Julia Hufelschulte

Redaktion Rind

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Artikel geschrieben von

Kirsten Gierse-Westermeier

Redakteurin

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Diskussionen zum Artikel

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von Rudolf Rößle

Vollmilch

ist das A und O so viel sie wollen. MAT kann der Vollmilch nicht annähernd das Wasser reichen.

von Christian Bothe

Kolostralmilch

Nichts neues und Grundwissen eines Facharbeiters der LW!

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