Ferkelkastration

BMEL soll Umstellung mit 38 Mio. € unterstützen Premium

Rund 38 Mio. € machen CDU/CSU und SPD locker, um den Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration zu begleiten. Landwirtschaftsministerin Klöckner glaubt, dass mit der Fristverlängerung um 2 Jahre die Alternativen praxistauglich werden. Deutschland könne Vorreiter bei der Schmerzausschaltung werden.

Die Groko zahlt für die Verbreitung von Narkosegeräten für die Ferkelkastration 2 Mio. €. (Bildquelle: Büftering)

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat gestern 38 Mio. € Euro im Agrarhaushalt für begleitende Maßnahmen zum Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration freigegeben. 2019 sollen davon 8 Mio. € in die Förderung von Schulungsmaßnahmen für Landwirte und 2 Mio. € zur Unterstützung der Anschaffung von Narkosegeräten für die Inhalationsnarkose gehen, berichtet Agra Europe. Ab 2020 soll dann der Fokus auf der investiven Förderung liegen. Deutschland soll Vorreiter werden Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hatte am Donnerstag vor der Presse in Berlin erneut die Verlängerung der Frist für die betäubungslose Ferkelkastration bis Ende 2020 verteidigt. Sie sagte zu, dass es gelingen werde, in den kommenden zwei Jahren die Zulassung von Betäubungsmitteln zu erreichen. Außerdem würden dafür nötige ...

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Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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Diskussionen zum Artikel

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von Erwin Schmidbauer

Vorreiter?

Wie will man Vorreiter sein, wenn man erst mal den Stand der anderen erreichen muss, die sowohl Totalnarkose als auch den "Vierten Weg" schon praktizieren!?!

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