Werkendam

Niederländische Einzelhändler für Tiermehlverfütterung Premium

Die Wiederzulassung der Verfütterung von Tiermehl kann einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten, meint der niederländische Lebensmitteleinzelhandelsverband.

Der Präsident des niederländischen Lebensmitteleinzelhandelsverbandes (CBL), Marc Jansen, hat sich für die Verfütterung von Tiermehl an Nutztiere ausgesprochen. Auf einer Tagung von Futtermittelherstellern und Getreidehändlern in der vergangenen Woche in Werkendam betonte er, dass eine entsprechende Wiederzulassung einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten könne, die von Landwirtschaftsministerin Carola Schouten ...

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Diskussionen zum Artikel

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von Andreas Demann

Ist der Niederländische Verbraucher (Kunde im Lebensmittelhandel ) denn auch bereit dieses zu kaufen? Gewinner sind die ganz großen Mischfutterhersteller die eine Trennung der Produktlinien gewährleisten können. Kommt es dann zu irgendwelchen Skandalen steht die Landwirtschaft wieder an dem Pranger

von Rudolf Rößle

Landet

mal wieder dubioser weise Tiermehl im MLF für Kühe und die neue BSE Krise müssen wir dann ausbaden. Ist Tiermehl seuchenhygienisch immer einwandfrei oder nehmen die Chinesen auch keine Schlachtabfälle mehr ab.

von Christian Bothe

Tierkörpermehl

Auch das haben wir in Vorwendezeiten in Größenordnungen als Eiweissträger in der Schweinemast eingesetzt und das mit gutem Erfolg. Einmal als Tierkörpermehl und als Eiweisskaltsilage. Alles gemischt mit KF,Küchenabfällen als feuchtkrümelige Futtermischung.Es scheint allen gut bekommen zu sein, denn wir haben viel nach Westdeutschland,Holland und die Sowjetunion exportiert. Der notorische Devisenmangel der DDR, es wurde kaum Sojaschrot importiert, begünstigte diese Entwicklung.Sinnvoll ist das neue Ansinnen der Holländer auf jeden Fall genau wie der Einsatz von Küchenabfällen als Futterreserve.

von Gerald Hertel

Guten Appetit

Vielleicht ist das auch schon in unserer Nahrung, Fertiggerichte und ähnliches

von Bernd Müller

Warum nicht?

Was spricht dagegen? Zu einer artgerechten Ernährung gehört bei Huhn und Schwein nun mal auch tierisches Eiweiß. Vielleicht würden dadurch auch Probleme wie Schwanzbeißen und Federpicken weniger. Außerdem würden wir ein bisschen unabhängiger vom Importsoja.

von Erwin Schmidbauer

Kritisch bleiben!

Es geht doch nicht darum, ob so eine Kreislaufwirtschaft sinnvoll wäre oder welche Stoffe hierfür geeignet sind. Entscheidend ist eher: warum unterstützt so ein Verband das? Welche Vorteile erhofft er sich davon. Ich zweifle stark daran, dass es aus Menschenfreundlichkeit geschieht. So naiv sollte man nicht sein, ein Verband vertritt stets Interessen!

von Heinrich Albo

Gegen Fleischknochenmehl....

also "Schlachtabfälle" von Tieren die auch für den menschlichen Verzehr geeignet sind,wäre absolut nichts einzuwenden. Das wäre auch artgerechter für Schweine und Hühner..Diese sind eben keine Vegetarier.

von Erwin Schmidbauer

Was steckt dahinter?

Man darf getrost bezweifeln, dass es dem Chef des Lebensmitteleinzelhandelsverbandes wirklich um die Kreislaufwirtschaft geht, wenn er so einen Vorschlag macht. Aber welchen finanziellen Vorteil verspricht er sich für seinen Verband oder die Mitglieder? Vordergründige Werbung mit angeblicher Nachhaltigkeit und dadurch höhere Umsätze?

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