Bioland Landesverband Bayern und KLVHS Feuerstein kooperieren

Der Bioland Landesverband Bayern wird Mitglied im Trägerverein der Katholischen Landvolkshochschule (KLVHS) Feuerstein. Gemeinsam gehen sie auch neue Wege in der Bildungsarbeit. Ab Januar 2019 gibt es den „Feuersteiner Intensivkurs“ für junge Menschen, die ihre berufliche Zukunft z. B. in der Bio-Branche oder im Biolandbau sehen.

Thomas Lang (links), KLVHS Feuerstein; Josef Wetzstein, Bioland, Kerstin Debudey, KLVHS Feuerstein, Gunhild Kastner, Bioland, Fritz Kroder, KLVHS und Oliver Alletsee, Bioland Erzeugerring Bayern stehen für die Kooperation. (Bildquelle: Galster)

Der Bioland Landesverband Bayern wird festes Mitglied im Trägerverein der Katholischen Landvolkshochschule (KLVHS) Feuerstein. „Wir sind davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit gut gelingen wird. Wir vertreten grundlegend die gleichen Werte. Es geht beiden Partnern um eine nachhaltige Bildungsarbeit mit dem Ziel, die Schöpfung zu bewahren“, so Josef Wetzstein, Vorsitzender des Bioland Landesverband Bayern.

Fritz Kroder, Vorsitzender des Trägervereins der KLVHS Feuerstein, begrüßt die neue Kooperation ausdrücklich: „Die Landvolkshochschule Feuerstein bietet als ein kirchliches, biozertifiziertes Bildungshaus einen Ort der Weltoffenheit sowie Raum und Zeit zur freien persönlichen Entwicklung. Der Trägerverein begrüßt die Kooperation mit Bioland Bayern als wichtigen Schritt für die KLVHS Feuerstein, sich weiterzuentwickeln.“

Gemeinsam gehen Bioland und die KLVHS Feuerstein auch neue Wege in der Bildungsarbeit im ländlichen Raum. Ab Januar 2019 gibt es den „Feuersteiner Intensivkurs“ für junge Menschen ab 17 Jahren, die ihre berufliche Zukunft im Bereich Ökologie, Nachhaltigkeit wie z. B. in der Bio-Branche oder im Biolandbau sehen. Der neue Intensivkurs für junge Menschen sei in der Bio-Branche in Bayern ein einmaliges Angebot.

Oliver Alletsee, Geschäftsführer des Bioland Erzeugerring Bayern, weist darauf hin, dass immer mehr junge Menschen als „2. Biobauern-Generation“ in den elterlichen Hof einsteigen und sich neben fachlichem Know-how auch persönlich weiterentwickeln wollen. „Deswegen wollen wir zukünftig ein gezieltes Angebot für junge Menschen schaffen, ihnen Orientierung bieten und Kontakte ermöglichen, um sich ein Netzwerk aufzubauen“, so der Berater. Mit dem Feuersteiner Intensivkurs wolle man vor allem junge Menschen ansprechen, z. B. Hofnachfolger und angehende Agraringenieure und Fachkräfte in der Bio-Branche. Der neue Kurs sei grundsätzlich offen für alle Interessierten. Er dauert insgesamt 21 Tage und ist auf 5 Module verteilt.

Artikel geschrieben von

Klaus Dorsch

Redaktionsleiter SÜDPLUS

Schreiben Sie Klaus Dorsch eine Nachricht

Vorbildlicher Stallumbau: Betrieb Willibald aus Arzbach in Bayern

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich einloggen um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen