[06.07.2012]
Kühe
Schätzungen von Goldman Sachs zufolge könnte Neuseeland erstmals seit fünf Jahren wieder eine rückläufige Milchproduktion aufweisen. Wie der Nachrichtensender Bloomberg berichtet, liegt dies unter anderem an unvorteilhaften Wetterverhältnissen. Neuseeland ist der weltweit größte Exporteur von Milchprodukten. In den 12 Monaten bis zum 30. Juni soll die Produktion im Jahresvergleich um 2,4 % gesunken sein.
"Im vergangenen Jahr war das Wetter nahezu perfekt. In diesem Jahr hat das schlechtere Wetter die Tiere allerdings gestresst, so dass sie nicht so viel Milch wie im letzten Jahr gegeben haben. Dies wird sich auch auf die Preise auswirken“, erklärte Shawn Hackett, Präsident von Boynton Beach.
In den acht Monaten bis zum 18. April sanken die Milchpreise um 33 %. Seitdem konnten sich die Kurse in Chicago wieder um 19 % erholen. Shawn Hackett erwartet einen weiteren Anstieg um 16 % auf 20 US-Dollar je 100 Pfund bis zum Ende des Jahres.
Auch DBV-Milchpräsident Udo Folgart hatte sich vergangene Woche auf dem Bauerntag vorsichtig optimistisch geäußert. Er erwarte, dass vor allem die Milchmärkte in Asien, Russland und dem Nahen Osten positive Signale senden würden, was die Milchpreise bei uns nach vorne treibe. Und der Geschäftsführer der Allgäumilch Käse eG, Hubert Dennenmoser, geht davon aus, dass sich der Milchpreis für die nächsten beiden Quartale etwa zwischen 29 und 32 Cent einpendeln wird. Vergangene Woche sah er den größten Unsicherheitsfaktor aber noch in der neuseelnändischen Milchproduktion, die im Herbst wieder anläuft. (ad)
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Leserkommentare
@werni: Mit lauter Gutreden...
[06.07.2012]
...wird man auch nicht glaubwürdiger. Das alles ist stochern im Nebel. Stoß ich wo an, kann es das sein was ich erwarte oder was ganz anderes. Nicht das es mich nicht freuen würde, wenn der Milchpreis steigt. Warum selbiger steigt ist mir ehrlich gesagt zweitrangig. Das dies aber immer nur passieren soll weils woanders zwickt, ist nicht besonders toll...
von alorie
Goldman &Sachs
[06.07.2012]
Es ist ein renommiertes Institut!Und wenn sie doch Recht haben?Es sind auch Fachleute die den ganzen langen Tag die Märkte beobachten und Trends herausfiltern. Wenn ich die Kommentare so lese.Kommt es mir so vor das Leute die dem DBV nicht so wohlgesonnen sind,es lieber wäre wenn der Milchpreis im Keller wäre. Mit Kaffesatzleserei kommen wir hier nicht weiter!Und alles schlechter Reden wie es ist auch nicht. So macht man sich unglaubwürdig.
von
Wie sagte mal ein Comedian:
[06.07.2012]
Analyst, das kommt von Anal und Lyse. Aber Scherz beiseite! Ist es schon wieder so weit, dass man den Analysen einer Goldman Sachs erneut trauen darf? Mit dem Immobiliengeschäft in den USA hatten die sich erst vor ein paar Jahren mächtig verspekuliert. Wären sie die Investmentbank Bear Stearns nicht per Notverkauf an JP Morgan losgeworden hätte sie das gleiche Schicksal ereilt wir Lehman Brothers. Diese achso-tollen und angeblich todsicheren Spekulations-Investments-Geschäfte hatten eine globale Finanzmarktkrise ungeahnten Ausmaßes nach sich gezogen! Daran haben auch wir hier in Deutschland selbst heute noch zu kauen! Udo Folgart dagegen sieht ständig nur positive Zeichen. Vor dem aktuellen Preisverfall hatte er die auch schon angekündigt..
von detmarkleensang
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