So mindern Sie das Runoff-Risiko Plus

Wie lässt sich das Risiko einer Austragung von Wirkstoffen am besten senken? Unterwegs mit einem Wasserberater.

Auf den Schlägen von Michael Vierheilig aus Werneck-Schraudenbach im Landkreis Schweinfurt ist aktiver Erosionsschutz tägliche Praxis. Und zwar nicht nur, weil er einer der beiden Demonstrationsbetriebe für die Wasserrahmenrichtlinie im Kreis ist. Sondern auch deshalb, weil die nachhaltige Bewirtschaftung seiner Flächen es erfordert. „Die Mehrzahl ist in Hanglage und die Bodenqualität wechselt stark“, erklärt Vierheilig, der mit seinem Sohn Stefan rund 300 ha bewirtschaftet. Er schätzt, dass davon rund 50% erosionsgefährdet sind und somit einem hohen Risiko für den Austrag von Wirkstoffen in Gräben, dem sogenannten Runoff, unterliegen.

Mulchsaat nach Scheibenegge:

Bei den Reihenkulturen Mais und Zuckerrüben führt für die Betriebsleiter kein Weg an der Mulchsaat vorbei. So folgt auf die Scheibenegge in der Senfzwischenfrucht in der Regel direkt das Mulchsaatgerät. In diesem Jahr setzten sie erstmals statt der Scheiben- die Kreiselegge ein, um mehr Tiefenwirkung zu erzielen. Je nach Bodenstruktur folgen auch beide hintereinander. Insbesondere vor Sommergerste pflügt Vierheilig aber auch gern, damit die tonigen Lössböden schneller abtrocknen.

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