Gärresttrocknung schafft Mehrwert Plus

Mit einem neuen Verfahren will die REW Regenerative Energie Wirtschaftssysteme GmbH aus Quakenbrück (REW Regenis) eine Gärrestaufbereitung und die Düngerproduktion kombinieren. Denn die kürzlich verabschiedete Düngerverordnung zwinge Landwirte und Betreiber von Biogasanlagen zur Abgabe von schlüssigen Düngerbilanzen. Es reiche demnach nicht mehr aus, z. B. nur die Gärrestmenge zu reduzieren, sondern es sei zu prüfen, wie viel Nährstoffe – insbesondere Phosphor und Stickstoff – auf den eigenen Flächen verwertet werden können oder exportiert werden müssen. Da weder der Transport der wasserhaltigen Gülle als auch die Gülle- und Gärrestaufbereitung zu einleitfähigem Wasser wirtschaftlich seien, will REW Regenis Stoffe aus dem Gärrest isolieren. Diese ließen sich leichter exportieren und vermarkten. Das dann auf dem Betrieb verbleibende Dünnwasser könne verrieselt, offen gelagert oder in mehrfacher Menge mit wenigen Inhaltsstoffen auf nahe gelegenen Flächen aufgebracht werden. Außerdem kann es als Rezirkulat zum Anmaischen von schwierigen Stoffen wie Mist oder...


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