Ganz weit draußen auf der Hallig Nordstrandischmoor

Fotostrecke mit 14 Bildern

Nordstrandischmoor Salzwiesen und Schafe auf der Hallig Nordstrandischmoor
Direktvermarktung und Einkommensalternativen funktionieren auch in abgelegenen Regionen. Für manche Betriebe sind sie sogar notwendig. Wie es geht, zeigt Familie Kruse auf der Hallig Nordstrandischmoor.
 
Bei klarem Wetter kann man die Norderwarft schon aus über 4 km Entfernung sehen. Den Betrieb von Stefanie und Nommen Kruse zu erreichen, ist aufwendiger: Per Schmal- spur-Lorenbahn gelangt man vom Festland auf die Hallig im nordfriesischen Wattenmeer, und auf der Hallig sind es vom „Bahnhof“ bis zu Kruses Warft noch mal gut 2,5 km.
 
„Sogar hier auf der Hallig liegen wir so weit ab, dass wir den Kunden entgegenkommen müssen, damit unsere
Direktvermarktung funktioniert“, erklärt Landwirtin Stephanie Kruse. Sie und ihr Ehemann bewirtschaften auf der Hallig rund 64 ha Grünland, halten 40 Fleischschafe plus Nachzucht.
 
Die langen Wege und die komplizierte Logistik verteuern die Landwirtschaft so enorm, dass Kruses auf eine höhere Wertschöpfung bei der Vermarktung ihrer Produkte angewiesen sind. Deshalb setzen sie auf drei ungewöhnliche Einkommensalternativen bzw. Vermarktungswege für ihre typischen Halligprodukte.
 
Die ganze Reportage von Christian Brüggemann lesen Sie jetzt in der top agrar-Ausgabe 9/2016. Erste Eindrücke gibt’s hier in der Fotostrecke…