„Artenschutz geht alle an!“ Plus

Auch die bayerischen Bauern wollen ihren Beitrag für den Artenschutz leisten. Dabei ist wichtig, dass landwirtschaftliches Fachwissen berücksichtigt und Eigentum respektiert wird, fordert Walter Heidl.

Den bayerischen Landwirten ist das Thema Artenvielfalt wichtig: „Rund 50000 Betriebe nehmen mit insgesamt 1,3 Mio. ha an den Agrarumweltprogrammen teil. Außerdem hat sich das Volumen im Vertragsnaturschutz in den letzten zehn Jahren verdoppelt.“ So beschreibt der Präsident des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), Walter Heidl, die Erfolge der bayerischen Agrarumweltprogramme, über die Politik und Verband „noch deutlich mehr und offensiver“ hätten sprechen müssen, wie er zugibt. Die Initiatoren zielten mit dem Volksbegehren v.a. auf die bayerische Staatsregierung. Die moderne Landwirtschaft diene bei diesem Angriff als willkommenes Feindbild. „Eine Debatte, in der nur zwischen Schwarz und Weiß, Gut und Böse, Landwirtschaft oder Artenschutz unterschieden wird, lässt sich nicht mit dem Umfang der Agrarumweltmaßnahmen gewinnen“, glaubt Heidl. Vor allem dann nicht, wenn die Initiatoren mit der Biene „als sympathisches Maskottchen“ und mit den Landwirten „als vermeintlich klare Schuldige“...


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