Reportage

„Mit dem Hanf wird der Boden gesund“ Plus

Dr. Wilhelm Schäkel bewirtschaftet rund 500 ha Acker- und Grünland mit extensiver Mutterkuhhaltung. Der Hanfanbau dient dem Aufbau der Bodenfruchtbarkeit.

Hanfpflanzen mit einer Höhe von bis zu zwei Metern wachsen jedes Jahr von Mai bis August auf den Feldern von Wilhelm Schäkel. In Wittstock/Dosse (Brandenburg) baut er auf seiner „Bio Ranch Zempow“ 110 ha Hanf an. Davon 60 ha als Zwischenfrucht.

Der Boden in der Müritzregion hat im Schnitt nur 18 Bodenpunkte. Um die Bodenfruchtbarkeit trotzdem zu fördern, betreibt er extensive Mutterkuhhaltung in Kombination mit einer siebenjährigen Fruchtfolge. Seit 2015 gehört auch Hanf dazu. „Häufig bauen Landwirte diese Kultur an, weil es einen Markt dafür gibt. Zukünftig müssen wir sie anbauen, weil sie den Boden verbessert“, ist Schäkel überzeugt.

Hanf unterdrückt nämlich nicht nur Unkraut, sondern ist auch ein effizienter CO2-Speicher. „Über die Wurzelausscheidungen der Hanfpflanze gelangt Kohlenstoff in den Unterboden, wodurch Humus angereichert wird“, ist sich der promovierte...

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