Phosphor: Jetzt die Zuschläge streichen Plus

Die neue Düngeverordnung nimmt auch die Phosphor-Ausscheidungen der Kühe ins Visier. Deshalb sollten Sie Ihre Ration prüfen. Die üblichen Sicherheitszuschläge können sich rächen.

Alarmierendes Ergebnis: Drei Viertel aller Milchviehrationen enthalten mehr Phosphor (P) als nötig. Ein Großteil des Überschusses könnte aus P-Ergänzungen im Mineralfutter stammen, zeigte eine Untersuchung von 200 Totalen Mischrationen (TMR) in Sachsen.

Das erhöht dann unnötig die Futterkosten. Denn 1% P im Mineralfutter für melkende Kühe ist mit etwa 1,80 € relativ teuer. Den Kühen bringt der Luxuskonsum nichts. Die erhoffte Verbesserung der Fruchtbarkeit durch eine üppige P-Fütterung gibt es nachweislich nicht. Allerdings steigen die P-Ausscheidungen und der Luxuskonsum belastet die Nährstoffbilanzen des Betriebes.

Das könnte bei der neuen Düngeverordnung zum Problem werden. Diese halbiert den zulässigen P2O5-Überschuss von derzeit 20 auf 10 kg/ha im sechsjährigen Schnitt. Die Düngung darf auf hoch versorgten Flächen nur nach Entzug erfolgen.

Deshalb sollten Milcherzeuger P nur nach Bedarf füttern (vgl. Kasten unten). So sinken bei gleichen Leistungen die P-Ausscheidungen, zeigt ein Versuch aus Iden.

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