„Wir haben unsere Stromrechnung halbiert“ Premium

Alexander Hake hat seinen Maststall energetisch auf Vordermann gebracht. Durch Investitionen in neue Technik konnte er die Stromkosten um fast die Hälfte senken.

Die Energiekosten in der Schweinemast sind zwar nicht der größte Kostenblock, mit den Jahren kommt aber doch ein ordentliches Sümmchen zusammen. Es lohnt sich also, von Zeit zu Zeit ein Auge auf den Energieverbrauch zu werfen. Denn wer seine Stromkosten im Blick behält, senkt nicht nur die eigene Stromrechnung, sondern leistet auch einen Beitrag zum Klimaschutz, weil er CO2 einspart.

„Energiekur“ für den Maststall:

Moderne Energiespartechnik in einem neuen Maststall einzubauen, ist heute kein Problem. Dass sich aber auch ein fast 20 Jahre alter Maststall energetisch noch sanieren lässt, zeigt das Beispiel von Alexander Hake (32) aus Borgentreich im nordrhein-westfälischen Kreis Höxter. Zusammen mit seinem Vater Franz-Josef Hake betreibt der junge Betriebsleiter einen konventionellen Veredelungsbetrieb mit 2500 Mastplätzen und 62 ha Ackerbau. Mit zwei Partnern bewirtschaftet er außerdem eine 500 kW-Biogasanlage.

Die Mastschweine stehen in zwei Gebäuden. 900 Mastplätze sind in einem Altgebäude aus dem Jahre 1983 untergebracht, das im Laufe der Jahre in drei Bauabschnitten immer wieder erweitert wurde. Und die übrigen 1600 Tiere stehen in einem im Jahr 1999 gebauten Stallgebäude, das Familie Hake in den letzten Jahren energetisch „durchforstet“ hat.

„Durch verschiedene Maßnahmen konnten wir den Energieverbrauch im 1600er-Maststall in den letzten fünf Jahren um rund 26% senken“, freut sich Alexander Hake über seinen Erfolg. Statt 77500 kWh steht heute am Ende des Jahres ein Stromverbrauch von nur noch gut 57000 kWh auf dem Zähler. Davon liefert die betriebseigene Photovoltaikanlage gut 13000 kWh. Umgerechnet verminderte sich der Stromverbrauch damit von 45 auf 27 kWh pro Mastplatz.

Wie Übersicht 1 zeigt, sank aber nicht nur der Stromverbrauch. Hakes Stromkosten fielen in der gleichen Zeit um fast die Hälfte, und auch die CO2-Emissionen gingen deutlich ...

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