Forstreform: „Grün-schwarz muss besser zuhören“

Waldbesitzer in Baden-Württemberg müssen ihr Holz künftig selbst vermarkten – und wehren sich gegen neue Öko-Auflagen.

Das Land will, anders als versprochen, bei der Forstreform den Waldbesitzern neue ökologische Pflichten auferlegen. Warum der Schwenk?

Hilt: Dazu gibt es viele Spekulationen, an denen ich mich nicht beteilige. Aber ich frage mich schon, warum das Land das Gefühl hat, dass es eingreifen muss.

Unsere Wälder wurden in den letzten Jahren bereits älter, laubholzreicher, naturnäher und vorratsreicher.

Was würden die vom Forstministerium geplanten Änderungen für die Waldbesitzer bedeuten?

Hilt: Ein wichtiger Punkt ist z.B. die Pflicht, den Boden zu verbessern. Damit wäre die Förderung des Wiederaufbaus sowie der Kalkung infragegestellt. Denn man würde niemanden dafür bezahlen, dass er eine gesetzliche Pflicht erfüllt. Eine Bodenkalkung z.B. kostet jedoch schnell 4000 €/ha – und den Schaden hat der saure Regen verursacht, nicht...


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