TESTPROTOKOLL

Fendt 312 Vario Profi Plus

Der sparsame Motor und seine gute Abstimmung mit dem Getriebe sorgen für hohen Fahrkomfort. Alle Bedienelemente liegen auf der Seitenkonsole.

Kabine Testnote: 2,0

Weil der Sitz keine Multifunktions-Armlehne hat, wirkt die Fünf-Pfosten-Kabine geräumiger, sie bewegt sich aber mit 1,52 x 1,59 m (L x B) im Schnitt. Im Test ohne rechte Tür und ohne aufstellbare Frontscheibe (beides lieferbar). Die Verkleidungen sind gut verarbeitet und robust. Der Einstieg ist bequem, die Plattform mit 1,28 m nicht hoch. Lenkrad und Armaturenbrett schwenken per Pedal weit weg. Der Beifahrersitz ist nicht besonders groß – für eine höhere Rückenlehne wäre noch Platz. Die bis aufs Dach gezogene Frontscheibe bietet top Sicht nach vorne, auch nach hinten und zu den Seiten gibt es nichts auszusetzen.

Der Variohebel sitzt auf der Seitenkonsole. Vielleicht hätte Fendt ihn auch „einfach“ alleine auf einer verlängerten Armlehne montieren können. Dann könnte aber der Schwenkbereich des Sitzes knapp werden.

Die Bedienelemente liegen auf der Seitenkonsole. Die Tasten und Symbole im vorderen Teil kennt man von den großen Varios, im hinteren Bereich liegen die Schalter für Klimaautomatik, Arbeitsscheinwerfer und Wischer. Trotz der 50 Tasten ist alles recht aufgeräumt. Nur die Anzeige der Klimaanlage im Armaturenbrett ist etwas weiter weg.

Wer Fendt-Terminals kennt, kommt sofort mit dem kompakten Touch- Monitor des 300ers klar – die Menüführung ist fast identisch. Hochwertige Glasfront und gute Farben! Das Terminal bietet das Vorgewende-Management Ti, kann Isobus, speichert alle Einstellungen und hat eine Verbrauchsmessung. Das Dokumentations-System VarioDoc gibt es aber nicht und auch keinerlei GPS-Funktionen. Zumindest ein Lenksystem sollte Fendt auch in dieser Klasse anbieten.

Motor Testnote: 1,5

Die frei stehende Aufhängung des Gas- bzw. Fahrpedals stört vielleicht etwas, ändert aber nichts an der optimalen Abstimmung von AgcoPower-Motor und Fendt-Getriebe. Das in der Konsole eingebaute Handgas hat uns nicht so beeindruckt. Es gibt zwei Drehzahlspeicher-Tasten auf dem Fahrhebel – programmierbar nur im Terminal. Vorgewählt über das TMS-Menü, erhöht der Vario in einstellbaren Grenzen die Drehzahl beim Aktivieren von Zapfwelle, Hydraulik, Kraftheber oder auch beim Fahren.

Der Fendt hat keinen...

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