Bodenbearbeitung

Tiefengrubber Aéré für steinige Böden von Müller Siblingen

Die Aufgabe eines Tiefengrubbers ist es, den Boden zu durchlüften und dabei wenig Erde und Steine hochzuholen. Müller Siblingen entwickelte ein kurzes Gerät mit hydraulischer Steinsicherung.

Der Aéré Tiefengrubber von der Müller Siblingen GmbH (SH) verbindet die kompakte, kurze Bauweise mit der Möglichkeit einer hydraulischen Steinsicherung. Wir haben uns das Gerät von Firmeninhaber Dominic Müller auf Grünland und Acker vorführen lassen.

Vorgespannt hat Müller einen 135 PS starken Landini 6-145C. Die Leistung genügte, um mit dem Grubber auf mittelschweren Böden bei 3 bis 4 km/h auf 25 bis 35 cm Tiefe zu arbeiten. Je nach Boden und Anzahl der Zinken gibt der Hersteller einen Leistungsbedarf zwischen 100 PS und 200 PS an.

Kurz gebaut

Der eingesetzte rund 1.000 kg schwere Tiefengrubber besitzt eine Arbeitsbreite von 3 m. Der Strichabstand der vier Zinken beträgt rund 75 cm. Auf Wunsch kann das Gerät mit sechs Zinken und einem Strichabstand von etwa 0,5 m bestellt werden.

Der Hauptrahmen ist aus 100er Quadratrohr gefertigt. An ihm sind die Unterlenkeraufnahmen der Kategorie III direkt angeschweisst. Neben der mittigen Oberlenkeraufnahme können zudem Aufnahmen für ein Vierpunkthubwerk bestellt werden, um den Grubber beispielsweise an einem Güllefass anzubauen.

Des Weiteren kann das Gerät auch im Frontanbau genutzt werden. Hierfür bietet Müller gelenkte Stützräder an, die etwa 60 cm vor dem Gruber herlaufen. Auch für den Heckanbau gibt es auf Wunsch seitlich angebrachte Stützräder. Diese erhöhen die Gesamtbreite allerdings von 2,85 m auf 3,20 m.

Das Hubwerk

Ziel war es, das Gerät besonders kurz zu bauen, um das Mitführen nachlaufender Geräte zu ermöglichen. Der Tiefengrubber misst vom Drehpunkt der vorderen bis zu den hinteren Kuppelpunkten des Hubwerks gerade einmal 70 cm.

Das hydraulische Hubwerk ist als Parallelogramm ausgeführt. Dadurch steht das nachlaufende Gerät immer im gleichen Winkel zum Grubber, egal wie tief er arbeitet. Auch an eine optionale Hydraulikdurchführung für nachlaufende Geräte dachte Dominic Müller. Für den Grubber selbst benötigt man zwei doppeltwirkende Steuergeräte: eins für die hydraulische Steinsicherung und ein weiteres zum Ausheben des Hubwerks.

Verschiedene...


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