Nutzen Sie die Besonderheiten der Wirkstoffe! Plus

Wenn Sie die Eigenschaften der Fungizide geschickt nutzen, können Sie die Wirkung angepasst an die Infektionsbedingungen optimal ausreizen. Sie sind unterteilt in systemische, teilsystemische, Kontaktmittel oder regenbeständige Kontaktmittel. Man setzt sie am besten wie folgt ein:

  • Bei hohem Druck und intensivem Blattwachstum greift man zu systemischen Fungiziden.
  • Bei abnehmendem Druck reichen auch die teilsystemischen Mittel.
  • Kontaktfungizide kommen vor allem am Ende der Vegetation zum Einsatz.

Auch geht man stets von der längeren Wirkungsdauer systemischer Fungizide aus. Ganz so einfach ist es jedoch nicht. Neben der eigentlichen Wirkung auf den Pilz unterscheiden sich die Mittel darin, wie sie die einzelnen Barrieren der Pflanze überwinden.

Systemische Wirkstoffe:

Sie müssen schnell durch die Wachsschicht und Kutikula gelangen, um dann mit dem Saftstrom systemisch verteilt zu werden. Während in der Pflanze die Wasserlöslichkeit entscheidend für die Geschwindigkeit ist, wirkt sich dies auf dem Weg durch die Kutikula eher hemmend aus. So kann Metalaxyl die Kutikula zügig durchdringen, während z.B. Propamocarb noch im Spritztropfen auf dem Blatt gelöst ist. Für Wirkstoffe mit sehr hoher Affinität zu Wasser muss eine hohe Luftfeuchtigkeit...

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