„Win win“ mit Lerchenbrot Plus

Mehr Schutz für die Feldlerche und mehr Geld für den Weizen – dass dies gelingen kann, zeigt das Pilotprojekt „Lerchenbrot“, das nun erweitert werden soll.

Die Feldlerche, ein typischer Vogel der Agrarlandschaft, steht unter Druck. Ursache dafür ist vor allem, dass der Bodenbrüter durch die intensive Landwirtschaft nur schwer geeignete Brutplätze findet.

Um dem Vogel des Jahres 2019 zu helfen, initiierte der Konzern BASF das Projekt Lerchenbrot. Ziel davon ist es auch, zu zeigen, dass sich eine produktive Landwirtschaft durchaus mit dem Schutz von Artenvielfalt verbinden lässt.

10 Cent pro Brot zum Schutz der Feldlerche

Das Projekt, welches bereits in einigen Pilotbetrieben umgesetzt wird, funktioniert wie folgt: Landwirte legen Feldlerchenfenster in Weizenbeständen an und verkaufen die Ernte dieser Flächen an eine beteiligte Mühle. Aus dem Mehl stellen mitwirkende Bäckereien Brot her, das sogenannte Lerchenbrot. An der Ladentheke wird es den Verbrauchern für ca. 10 ct mehr pro 750 g Brot angeboten. Dieses Geld fließt dann zurück an die Mühlen und die beteiligten Landwirte, um deren Aufwand zu finanzieren. Die Idee dahinter ist, dass Verbraucher und Landwirtschaft zusammen den Schutz der Feldlerche vorantreiben.

Einer der „Pilot-Partner“ ist Landwirt Dominik Bellaire. „Von der Idee war ich direkt begeistert. Das Projekt bietet Landwirten und Verbrauchern die Möglichkeit, gemeinsam etwas für die Artenvielfalt zu tun. Ich habe daher dafür 10 ha angebaut“, erklärt er.

Um die Lerchenfenster weiter zu verbreiten, soll das Projekt, das die BASF über...

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Diskussionen zum Artikel

von Lenert Bielefeld

Wertschöpfungskette beteiligen ist der einzig mögliche Weg

Für mich ein schönes Beispiel, wie es funktionieren kann. Es ist nun mal zwingend erforderlich die gesamte Wertschöpfungskette verpflichtend einzubinden, wenn ökologische Nachhaltigkeit auch für den Landwirt ökonomisch nachhaltig ist. LG Frauke Bielefeld

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