Düngeverordnung

Aeikens: „Wir hatten keine andere Wahl!“ Premium

Deutschland drohen hohe Zwangsgelder, wenn es die Düngeverordnung nicht nachbessert. Das Bundeslandwirtschaftsministerium wird die betroffenen Betriebe begleiten, kündigt Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens im Interview mit top agrar an.

Warum muss Deutschland die Düngeverordnung nachbessern?

Aeikens: Weil die EU-Kommission uns unmissverständlich klargemacht hat, dass sie die deutsche Düngeverordnung so nicht für ausreichend hält, die Ziele der EU-Nitratrichtlinie zu erreichen. Brüssel kritisiert vor allem zwei Punkte: Der Nährstoffvergleich biete Schlupflöcher und die Länder hätten keine ausreichenden Möglichkeiten, in den roten Gebieten (Anm. der Red.: Nitratüberschussgebiete) zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen. Darauf müssen wir reagieren.

Und wenn Deutschland das nicht tut?

Aeikens: Dann schreibt uns die Kommission vor, wie wir es machen müssen und wenn wir es nicht rechtzeitig tun, brummt sie uns zusätzlich noch ein Zwangsgeld auf. Das können bis zu 858.000 Euro pro Tag sein. Übrigens mussten und müssen auch die Dänen, Holländer und Franzosen nachbessern.

Der Bauernverband kritisiert, dass die Düngeverordnung von 2017 noch gar keine Wirkung entfalten konnte. Zu Recht?

Aeikens: Das mag man so sehen. Die Kommission hat sich auf diese Argumentation allerdings nicht eingelassen.

Wie verbindlich ist das Verhandlungsergebnis?

Aeikens: Wir gehen davon aus, dass die Zusagen, die wir Ende Januar nach Brüssel geschickt haben, auf die Zustimmung der Kommission stoßen.

Die Länder fühlen sich nicht ausreichend informiert, der Berufsstand spricht sogar von einem Vertrauensbruch. Wie haben Sie die Länderkollegen und den Bauernverband in die Beratungen einbezogen?

Aeikens: Wir haben die Länder im Herbst auf Referentenebene und durch viele bilaterale Gespräche über den Verhandlungsstand informiert – auch den Bauernverband. Insofern haben wir nicht im Verborgenen verhandelt. Natürlich hat sich das jetzige Verhandlungsergebnis Schritt für Schritt entwickelt –...

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Artikel geschrieben von

Dr. Ludger Schulze Pals

Leitung Landwirtschaftsverlag Münster GmbH

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Diskussionen zum Artikel

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von Fritz Ritterbusch

Keine wahl?

Das habe ich ende der50iger anfang der 60iger Jahre von meinen Vorfahren und den anderen überlebenden Mitmenschen auch schon mal gehört ( wir HATTEN keine andere Wahl) aber ich denke man hat immer eine Wahl. So wie wir Landtwirte noch frei entscheiden können zwischen konventioneller oder biologischer Wirtschaftsweise, sollte die Politik auch entscheiden können ob man endlich mal Bürokratie abbaut oder doch lieber den einfachen Weg geht und sie immer weiter aufbaut. Im Notfall sollte auch Deutschland unter Umständen mal über den Weg eines Ausstiegs aus dem EU Wahnsinn nachdenken.

von Wilhelm Grimm

Unsere Politker haben" keine andere Wahl" und haben sich vom Zeitgeist korrumpieren lassen.

Daher müssen die Gerichte entscheiden. Aber die haben auch schon den Zeitgeist entdeckt, aber nicht immer folgen diese dem leichtestem Weg.

von Hans Merk

Märchenonkel Onko

700 Meßstellen das ist je Kilometer BRD nicht mal eine und das auf ganzer Breite. Und wie war das gestern bei Überschreitung bei Stickoxiden . Keine Fahrverbote, liegt ganz in Ermessen der Regierung welche keine andere Wahl hat! Berliner Lumpenpack!

von Matthias Zahn

Die EU

Aussage Albert Deß vor Jahren auf einer CSU Veranstaltung......... "Kein EU Gesetz ohne nationale Vorgabe" .....sehr praktisch für nationale Politiker, da kann man den schwarzen Peter für das eigene Versagen schön der nächsten Instanz in die Schuhe schieben.... WIR hätten ja gern, aber.....

von Gerald Hertel

Es gibt immer mindestens eine andere Wahl !!!

von Wilhelm Grimm

Lächerlich, keine andere Wahl.

Wir haben bei der nächsten Wahl eine andere Wahl.

von Wilhelm Grimm

2001 wurde der Agrarfachmann Funke von Schröder entsorgt. Es kam die ahnungslose Frau Künast

und verkündete die Agrarwende. Der Biolandbau wurde von der Ahnungslosen zum Leitbild der Landwirtschaft geadelt. In 10 Jahren 20% Marktanteil sollten es mit erheblichen Steuermitteln werden. Das hat sich als Geschwätz erwiesen. Jetzt also soll Frau Künast mit massiver Hilfe von Frau Klöckner dieses Ziel doch noch erreichen, verspätet aber immerhin. Mit Einkommenstransfers wird das nicht gelingen. Mit Auflagen aller Art, die mit guter fachlicher Praxis nicht zu tun haben sondern im Gegenteil sich hemmend auf Erträge und Ökologie auswirken werden, ist es zu schaffen. Dazu brauchen die Grünen aber Frau Klöckner und die CDU/CSU. Wer hätte das gedacht ?

von Jörg Meyer

hier ist viel Ideologie drin!

Der Herr Staatssekretär möge doch mal bitte erklären, warum man nur Verschärfungen im Bereich flüssiger organischer Dünger vornimmt? Oder habe ich da was überlesen?

von Wilhelm Grimm

Aeikens: "Wir haben jetzt zwar einen geringeren Anteil an Messstellen, bei denen der zulässige Grenzwert von 50 mg Nitrat/l Grundwasser überschritten wird.

Das war auch zu erwarten. Aber der Trend hat sich nicht verändert. Wie geht das denn Herr Aeikens ? Sie reden unlogisch daher.

von Matthias Zahn

Ein wenig hausgemacht...

Die andauernde Ausreizung aller Prosduktionsfaktoren, Arbeit-Boden-Kapital, führt zu diesen Ergebnissen an Nitrat in einigen Landesteilen. Bluten müssen jetzt alle Betriebe dafür, dass einige wenige das veträgliche Maß an Tieren/Hektar jahrelang missachtet haben. Ebenso ein Unding, dass Biogasgärreste jahrelang nicht Bilanziert werden mussten und dann im eigenen Betrieb "verramscht" wurden. Redet mal mit Gülletracfahrern, wieviel Gülle dank der gleich angebauten Scheibenegge pro Hektar "versteckt" wurden. Hauptsache die Betriebswirtschaft stimmte. Na vielen Dank an diese erfolgreichen "Unternehmer" deren Suppe wir jetzt alle zusammen ausbaden dürfen. Ein wenig Selbstkritik würde der Landwirtsachaft an dieser Stelle nicht schaden....

von Gerd Uken

Die angesprochene Degoration

Kann man aber erst beantragen wenn man die neue Düngeverordnung umgesetzt hat und das kann dann frühestens 2021 erfolgen. Es ist doch eigentlich ganz simpel die Nährstoffe die ich einführe/Ernte abzüglich dessen was ich wegbringe in jeglicher Form. Nun die entscheidende Frage wie wird dann der Biobetrieb behandelt müsste der nicht ins Minus gehen(mhm).

von Gregor Grosse-Kock

Nitrat

Hatten keine andere Wahl , also Alternativlos. Mensch Angela hatte auch immer soviel was Alternativlos war. Selbst wenn wir vor Gericht stehen und es sind entlassene Beweise da. Viele Messstellen, aber alles ist Alternativlos. BEDENKLICH ÄUSSERST BEDNKLICH -- STRÄFLICH. So arbeiten Kommissionen geltendes recht , Fehlanzeige!!!

von Josef Fischer

Nur ein Gefühl

Mich beschleicht schön langsam das Gefühl dass im stillen Kämmerlein ein Deal gemacht wurde: "Lasst unsere Autoindustrie in Ruhe, auch wenn diese nachweislich beschissen hat, dafür drangsalieren wir die Bauern mehr, dann machen wir hier wieder was gut". Wie gesagt, ist nur ein Gefühl....

von Klaus Fiederling

Einseitige Schuldenlast und -verteilung

Jeder tumbe Bauerntor hält gegenwärtig für die dereinst alternativlosen Produktionsmethoden und -systeme, entwickelt und konzipiert in den Elfenbeintürmen unserer Hochschulden, für die dortig gnadenlose Umsetzung in Forschung und Lehre aktuell den eigenen Kopf hin. Freigeistiger Widerstand war damals schon zwecklos, hieran hat sich bis heute NICHTS(!), aber auch wirklich überhaupt nichts geändert. Wer seinerzeit nicht prüfungsrelevant Themen abhandelte, wurde Opfer der Durchfallquote..., heute wiederum verfrachtet ihn das gemeine Volk eben für diesen Gehorsam auf den gesellschaftlichen Scheiterhaufen.

von Christian Sancken

Wir haben auch keine Wahl

Als erstes finde ich es abenteuerlich das wir keine Wahl haben. Wir sind die EU. Und die Gesetze in der EU machen wir doch alle, oder ? Warum machen wir denn erst Gesetze in dieser Instanz um anschliessend zu sagen: "die EU hat aber". Hier liegt schon der erste Fehler. Und wenn alle sagen die EU ist für die Bürger da, dann könnte sie ja hier bei uns anfangen, aber die Realität sieht so aus, dass dort hoch bezahlte Leute sitzen und sitzen bleiben wollen und sich jeden Tag neuen Blödsinn ausdenken. Dann das Spiel mit der Angst. Unser Grundwasser ist in Gefahr. Jetzt noch nicht, aber in 10 oder 20 Jahren. Schwachsinn. Bei BSE sollten wir auch nach der Inkubationszeit von 10 bis 15 Jahren alle durchdrehen, und ? Ist was passiert ? Na gut, wenn man diese Gesetze so liest schon, aber nicht in dem Sinne wie man uns das voraus gesagt hat. Am Ende ist das wie mit allen Diskusionen in der Landwirtschaft, reine Luxusdebatten. Es gibt einfach genug und deshalb kann man seine Ansprüche immer weiter nach oben schrauben. Was machen die Schweine wenn sie satt sind ? Sie schmeissen den Trog um. Ich möchte hier eine kleine Geschichte ran hängen die Sinnbildlich für unsere Gesellschaft ist. Als unsere Vorfahren in Russland einmarschiert sind, sind sie auf dem Weg nach Moskau, an geernteten Flächen vorbei gekommen. Die Russen hatten das Getreide immer auf größere Haufen aufgeschüttet, das äussere Getreide keimte und versiegelte den Rest. Auf dem Vormarsch haben die Deutschen immer Handgranaten in diese Haufen gesteckt und sich kaputt gelacht, wenn Sie in die Luft flogen. Ein paar Monate später kamen sie wieder an diesen Stellen vorbei. Sie kratzten das was noch übrig war zusammen und steckten es sich in den Mund. Und so denke ich immer wird es unserer Gesellschaft auch gehen, alle treten ihr Glück mit Füßen, Sie haben jeden Anstand und jede Form von Demut verloren.

von Norbert Schulze-Darphorn

Ironie on: Mehr Papier

Das einzigste was uns jetzt noch retten kann ist die drastische Ausweitung der Bürokratie. Neben Düngerbedarfsplanung, Düngerplanung, Nährstoffbilanz, Stoffstrombilanz muß noch ein großes,gewaltiges Bürokratiemonster her sonst wird der Nitratwert nicht sinken, dieses Problem ist nur durch Wochenlange Schreibtischarbeit in den Griff zu bekommen ( natürlich in dreifacher Ausführung). Das Wissen von jahrelanger Ausbildung und praktischer Erfahrung reicht nicht Annähernd aus um dieses Problem in den Griff zu bekommen, höchstens ein Studium der Sozialwissenschaften oder der Theologie könnte dieses Problem lösen (theoretisch). Ironie off. Ohne Humor wird man doch bekloppt in diesem Staate was man der Landwirtschaft allmählich zumuten seitens der Politik ist doch gar nicht mehr zu bewerkstelligen. Wie war das noch bei tacitus: Im verdorbensten Staate sind die meisten Gesetze.

von Anton Heukamp

Bringt die Schikane Erfolge?

Ohne sämtliche Umwelteinflüsse, die die Landwirtschaft nun mit sich bringt (Wir produzieren auch wertvolle Lebensmittel!), komplett in Frage zu stellen, möchte ich auf die vielen außerlandwirtschaftlichen Nitrateintragsquellen hinweisen. Wenn geprüft wird, sollte alles auf den Prüfstand, auch die menschlichen Exkremente und Einträge aus Garten- und Siedlungsflächen. Die einseitige Verteufelung der Landwirtschaft ist nicht sinnvoll, wobei es möglicherweise an ein oder anderer Stelle übertrieben wurde.

von Klaus Fiederling

Hilfloses Schulterzucken

...für wessen Inkompetenz?

von Anton Obermeier

Nitratüberschuß

Bei uns in der Nähe liegt ein Brunnen der laut Analyse des Wasserzweckverbandes einen Nitratwert kleiner 0,001 mg aufweist. Natürlich in einem roten Gebiet. Der Vorsitzende des Wasserzweckverbandes lässt keine Gelegenheit aus öffentlich die Landwirtschaft für erhöhte Nitratwerte verantwortlich zu machen. Als Folge müsste das Wasser immer teurer werden, weil die Aufbereitung dadurch teurer würde. Gleichzeitig erwirbt der Zweckverband landwirtschaftliche Grundstücke (bis zu 20 ha pro Jahr). Schon komisch oder?

von Wilhelm Grimm

Wir haben jetzt 700 Messstellen, davor 160, von etwa 11000. Nix representativ.,

aber Herr Aeikens sieht das auf Geheiß des federführenden BMU, das "deutlich weitergehende Vorstellungen hatte" anders. Dann entscheidet in Brüssel die Generaldirektion Umwelt. Alles klar, über so weitgehende Fragen einer zukunftsfähigen Landwirtschaft in Deutschland entscheidet unser Nabu-Ministerium. Wir Landwirte haben in dieser Regierung die Arschkarte.

von Wilhelm Grimm

Markus Torbecke hat 4,3 mg.

und liegt wahrscheinlich in einem roten Gebiet ? Das müsste er uns bitte mitteilen.

von Klaus Fiederling

Hilfloses Schulterzucken

...für wessen Inkompetenz?

von Volker Hahn

Dann her mit den Milliarden

sonst gibt es ein Bauernsterben: Ganz praktisch heißt das : -9 Monate Lagerraum für alle Betriebe in den roten Gebieten -Aushagerung der Böden durch Unterdüngung und Vernichtung des Humusgehaltes -schleichende Vernichtung der Konkurrenzfähigkeit der meisten Betriebe in den roten Gebieten -Verlust der CO²- Senken Funktion in den roten Gebieten - Anbaukonzentration auf wenige einigermaßen ertragsstabile Früchte -völliges Ignorieren ackerbaulicher Zusammenhänge Sie reden von den Überschußregionen: Die anderen roten Gebiete interessieren Sie nicht? Es ist klar, worauf er hinaus will: auf eine umfassende Neuorientierung der GAP -Zahlungen. Denn woher soll das Geld sonst kommen? Erfolgt dann eine Umverteilung in die roten Gebiete hinein, um den Vermögensverlust auch nur annährend aufzufangen? Schöne Worte helfen nicht. Es braucht Geld, ..viel Geld Zusammen mit der ganzen anderen gesellschaftlichen Diskussion werden die kleineren Bauern mit Vollgas gegen die Wand gefahren. Nur die Großen werden es etwas länger aushalten...…….und dann genüßlich zugreifen, wenn die wirtschaftliche Kraft der kleineren dahin ist. Dieses Ministerium weiß überhaupt nicht, was es will. Das sieht man am staatlichen Tierwohllabel und setzt sich hier nahtlos fort. Eine Ministerin, die rhetorisch super streiten kann, die aber fachlich zu sehr von Theoretikern beraten wird. Sie wird wohl als Totengräberin der bäuerlichen Landwirtschaft in die Analen eingehen. Es tut mir leid, aber ein anderes Urteil kann ich mit den derzeitigen Kenntnissen nicht fällen.

von Gregor Grosse-Kock

Zuviel Nitrat

Im Abwasser der Kläranlagen ca 10 % Stickstoff und auf 1m3 Gülle kommen 27 m 3 Abwasser, noch Fragen? Dänemark ist für uns gar kein Vergleich, da wächst nur Wasser, dort ist alles viel anders als bei uns aber nach der strengen Düngeverordnung in DK musste mehr Soja Importiert werden, alles gut oder. Wir verkommen einfach zu einem Planstaat der unflexibel ist.

von Georg Summerer

Messnetz

Was ist das doch für eine beschämende Schmierenkomödie! Hätte Deutschland ein ähnlich dichtes Messnetz wie Österreich, so bräuchten wir ca 20000 Messtellen. Wir haben aber nur 11700, und davon werden nur 700 Werte gemeldet. Die EU Kommision geht scheinbar immer noch von den ursprünglich 142 gemeldeten Werten aus.

von Renke Renken

Auf gut deutsch,

die Politik hat die letzte Ausführung der Gülleverordnung verkackt, man hat einen Generalplan über alles gestülpt, mit dem wir uns jetzt alle herumschlagen müssen. Meine Forderung: Ersteinmal alles von Stoffstrombilanz und Bürokratenscheiße befreien, was unterhalb von 2 GV pro ha liegt, und dann das eigentliche Problem angehen. Das ist dann Bürokratieabbau.......

von Willy Toft

Land auf Land ab, wird uns die hoch technische teure Gülledüngung näher gebracht!

Bei der Ertragslage, hat kein Landwirt so richtig Lust hier in teure und anfällige Systeme zu investieren. Solange jeder Landwirt Abstände und die Bedarfsmengen einhält, diese zügig einarbeitet ist dem Gesetz genüge getan. Auf dem Papier zu dokumentieren ist das Eine, die praktische stringente Umsetzung gilt es dann auch durchzuführen. Bin aber trotzdem gespannt auf die Durchführungsverordnungen, hoffentlich lähmen die uns nicht noch zusätzlich!

von Joachim Löber

Strafzahlungen

Wie oft wurden schon Strafzahlungen angedroht, wurde jemals etwas bezahlt? Wenn es denn so wäre dass letztlich nie bezahlt wird, dann ist Brüssel ein Zahnloser Tieger!

von Werner Kriegl

EU-Kommissionsdiktatur

Die EU-Kommission kann also schon nach nicht einmal zwei Jahren die Auswirkungen der neuen Regeln aus 2017 erkennen und als unzureichend einstufen? Sieht für mich eher nach Diktatur als nach Wissenschaft aus...

von Markus Torbecke

Die sollen sich gefälligst dafür einsetzen das ein repräsentatives Messnetz aufgebaut wird. Ich habe gestern noch eine aktuelle Trinkwasseranalyse des Wasserwerk Vechta gesehen. Dort lag der Nitratwert bei 4,3mg. Und wir liegen in der Veredelungshochburg.

von Renke Renken

Auf gut deutsch,

die Politik hat die letzte Ausführung der Gülleverordnung verkackt, man hat einen Generalplan über alles gestülpt, mit dem wir uns jetzt alle herumschlagen müssen. Meine Forderung: Ersteinmal alles von Stoffstrombilanz und Bürokratenscheiße befreien, was unterhalb von 2 GV pro ha liegt, und dann das eigentliche Problem angehen. Das ist dann Bürokratieabbau.......

von Gerd Uken

Fehlt nur noch

„ Es hätte schlimmer kommen können“ Unsere Nachbarn sollen ihrer Gülle ja Wasser zu geben, ob das denn hilft?

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