Kooperation

Geflügelwirtschaft schließt Kooperationsvertrag mit BfR

Die deutsche Schlachtgeflügelwirtschaft hat mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ein Kooperationsvertrag abgeschlossen. Der Vertrag sieht vor, dass die Geflügelwirtschaft den Wissenschaftlern des BfR anonymisierte Daten aus dem Antibiotika-Monitoring und dem Gesundheitskontrollprogramm für Hähnchen und Puten zur Verfügung stellt.

Das BfR übernimmt die Auswertung dieser Datenbestände mit dem zentralen Ziel, die Daten für die interne Risikobewertung qualifiziert auszuwerten und ggf. für die Ermittlung möglicher Schwachstellen zu nutzen. „Durch seine wissenschaftlich fundierte Risikobewertung und Risikokommunikation leistet das BfR wichtige Arbeit“, sagte ZDG-Präsident Ripke am Rande der Vertragsunterzeichnung. „Gerne arbeiten wir als deutsche Schlachtgeflügelwirtschaft hier konstruktiv mit dem BfR zusammen und leisten unseren Beitrag zu einer qualifizierten Risikobewertung.“

Bei der Aufzucht und Schlachtung von Hähnchen und Puten werden eine Vielzahl an tier- und bestandsbezogenen Daten erhoben, die dem BfR bislang nicht zugänglich sind. Für eine verstärkte Verknüpfung von Informationen aus der Lebensmittelkette bis hin zur Erzeugerebene ist eine Evaluierung dieser Daten für das BfR jedoch von deutlicher Relevanz. Durch das Mitte Januar gestartete gemeinsame Forschungsprojekt sollen die benötigten Daten erschlossen werden.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

von Siegfried Mantel

BfR und Geflügelwirtschaft

Typischer Hensel Fall wess Brot ich ess des Lied ich sing

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen