IGC hebt Prognose für die Maisernte 2013/14 kräftig an

Der Internationale Getreiderat (IGC) rechnet für das kommende Wirtschaftsjahr mit einer kräftigen Steigerung der weltweiten Maiserzeugung. Die Londoner Marktexperten hoben ihre allerdings noch mit sehr großer Unsicherheit belastete Prognose für die globale Maisernte 2013/14 jetzt gegenüber dem Vormonat um 12 Mio t auf den Rekordwert von 939 Mio t an.

Der Internationale Getreiderat (IGC) rechnet für das kommende Wirtschaftsjahr mit einer kräftigen Steigerung der weltweiten Maiserzeugung. Die Londoner Marktexperten hoben ihre allerdings noch mit sehr großer Unsicherheit belastete Prognose für die globale Maisernte 2013/14 jetzt gegenüber dem Vormonat um 12 Mio t auf den Rekordwert von 939 Mio t an; das wären 88 Mio t oder gut 10 % mehr als das für die laufende Saison geschätzte Aufkommen.

Trotz der witterungsbedingt Verzögerungen bei der Maisaussaat in Europa und Nordamerika rechnet der Getreiderat mit einem Anstieg des weltweit durchschnittlichen Ertrages von zuvor 49 dt/ha auf 54 dt/ha. Dabei gehen die Marktexperten von normalen Witterungsbedingungen in allen wichtigen Anbauregionen aus.

Für die Vereinigten Staaten wird weiterhin eine Produktion von 357 Mio t Mais in diesem Jahr vorausgesagt; gegenüber der dürrebedingt niedrigen US-Ernte von 2012 wären das 83 Mio t beziehungsweise 30 % mehr. Angehoben wurden unter anderem die Erwartungen für die diesjährige Maisproduktion in China und der Ukraine, und zwar auf 210 Mio t sowie 21 Mio t. Für die Europäische Union prognostizieren die Londoner Getreidefachleute aktuell ein Maisaufkommen von 65,8 Mio t, was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 4,6 Mio t oder 8 % bedeuten würde.
Sollten sich die Erwartungen erfüllen, rechnet der IGC mit einem deutlichen Maisüberschuss in der globalen Versorgungsbilanz 2013/14, denn die Nachfrage nach dem global wichtigsten Getreide wird auf 912 Mio t veranschlagt. Mithin könnten die zuletzt stark geschrumpften Maisbestände zum Ende der nächsten Saison mit 58 Mio t doppelt so hoch ausfallen wie zu Kampagnenbeginn. (AgE)

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