DNZ

Imagekampagne Fair Play für heimische Zuckerrüben

Mit Aufklebern an Rübenfahrzeugen mit Aussagen zu Wirtschaftlichkeit, Arbeitsplatzsicherheit und Ökobilanz erinnern Landwirte an die derzeit heikle Situation am Zuckermarkt.

Seit dem Ende der langjährigen Marktregulierung im EU-Zuckersektor haben sich die Wettbewerbsbedingungen im gemeinsamen Binnenmarkt durch nationale Alleingänge der Mitgliedstaaten weiter auseinanderentwickelt. Mit der Fortführung der Initiative „Fair Play für heimische Zuckerrüben“ machen Verbände und Mitglieder auf diese Ungleichheiten aufmerksam und rufen zur Beteilung auf.

Landwirte

Landwirte (Bildquelle: DNZ)

Die Landwirte fühlen sich von der Politik allein gelassen, indem sie gegen Gekoppelte Beihilfen und Sonderregungen für Pflanzenschutzmittel ankämpfen müssen, schreibt der Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer (DNZ). Er warnt vor der Gefahr, dass der Rübenanbau auf Dauer von naturbedingt wettbewerbsfähigen Standorten abwandert und in wettbewerbsschwachen Regionen der Europäischen Union erhalten bleibt. „Damit würde das ursprüngliche Ziel der Zuckerreform, nämlich die Stärkung der wettbewerbsfähigen Rübenanbaustandorte, zunichte gemacht“, fasst Dr. Heinrich-Hubertus Helmke, DNZ-Geschäftsführer zusammen. Deshalb wurde Anfang dieses Jahres die bundesweite Initiative „Fair Play für heimische Zuckerrüben“ ins Leben gerufen mit dem Ziel, dass auf einem gemeinsamen Markt auch einheitliche Spielregeln herrschen müssen.

Rübenmiete

Rübenmiete in Bad Gandesheim (Bildquelle: DNZ/Dietrich Sälzer)


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