Bauernverband

Video: "Gebt den Tierhaltern eine Chance!"

In einem aktuellen Youtube-Video des Bauernverbandes kritisieren die norddeutschen Sauenhalter die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung.

Mit der aktuellen Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung setzt die Politik die Schweinehaltung aufs Spiel, sagen nach einem Treffen der nordwestdeutschen Sauenhalter Carsten Spieker, Sauenhalter aus Westfalen-Lippe, Enno Garbade (Landvolk Niedersachsen) und Dietrich Pritschau (Bauernverband Schleswig-Holstein).

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Diskussionen zum Artikel

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von Heinrich Steggemann

Zu kleine Schuhe können das Wohlbefinden mindern,

zu grosse Schuhe können lebensgefährlich sein, weil der feste Sitz für einen sicheren Gang fehlt. Je grösser desto besser scheint aktuell das Motto der praxisfernen Politik zu sein, egal was es unsere Volkswirtschaft kostet, aber keinen zusätzlichen Nutzen für die Sau hat. Die Steuergelder sprudeln ja noch. Praxis- und tiertaugliche Vorgaben scheint die Politik aus den Augen verloren zu haben. Ist der Kastenstand deutlich zu schmal, geht das zu Lasten der Beinknochen und Gelenke, weil zu wenig Platz für ein leichtes seitliches Wegkippen zur Entlastung der Gliedmassen vorhanden ist. Ist der Kastenstand deutlich zu breit, wird es lebensgefährlich für Sauen, die beim Koppstibolter irgendwo hängen bleiben. Ähnlich in der Abferkelbucht. Ist die Bucht deutlich zu klein und damit das Ferkelnest zu dicht an der Sau, wird das Wohlbefinden der Sau durch die Wärme unnötig belastet. Dies ist einer der Gründe, warum beim Neubau meist schon grösser als die noch aktuelle gesetzliche Mindestgrösse gebaut wurde. Ist die Buchtenfläche deutlich zu gross, wird es für mehr Ferkel lebensgefährlich, weil sie sich nach ihrer Geburt auf der Suche nach dem Gesäuge zu weit von der Sau entfernen können und mit höherer Wahrscheinlichkeit auskühlen. Ebenso steigen laut den Versuchen bei einem nicht optimal zugeschnittenen und zu grossen Bewegungsbereich der Sau die Erdrückungsverluste. 3 qm Nettofläche für Jungsauen und kleine Sauen und bis zu vier qm für Altsauen wäre mein Vorschlag. Bei Umbauten oberhalb der Güllewanne und vorhandenen Abteilabmessungen kann der Landwirt selber entscheiden, ob er seinen Arbeitskomfort aufgrund einer nötigen kleineren Bruttobuchtengrösse beschneidet, aber das noch gut erhaltene Altgebäude klima und ressourcenschonend umbaut und wo die kleinen bzw. grösseren Buchten betriebsindividuell am besten eingerichtet werden können. Man sollte einen Praxisversuch mit den Entscheidungsträgern einen Tag vor der Abstimmung machen. Jeder muss sich Schuhe ein oder zwei Nummern zu klein anziehen und danach einen Parcour unter Zeitdruck durchs Treppenhaus absolvieren. Ausser vielleicht leicht schmerzende Füsse wird wohl nichts Schlimmeres passieren. Der zweite Durchgang erfolgt mit lose sitzenden deutlich zu grossen Schuhen. Ob alle unter Zeitdruck heile ankommen?

von Albert Maier

Mickrig!

Mit so einem mickrigen Video wird man herzlich wenig bewegen. Die Stümperhaftigkeit des DBV/BV einmal mehr zur Schau gestellt!

von Heinz Göttke

Unglaublich

Was passiert hier eigentlich. Sind alle gegen uns. Es sind ja nicht nur die Sauenhalter mit denen wir alle mitfühlen können....z.B. soll es bei den Kälbermästern innerhalb 3 Jahre zum kompletten Umbau auf Gummiboden kommen. Am besten schon zu vorgestern. Und das trotz Vereinbarungen das bei Umbauten und Neubauten eh nur noch Gummiboden eingebaut werden darf. In Holland hat man übrigens ne Übergangszeit bis zum Jahre 2040!!!! Die Fresseraufzuchtbetriebe und auch die Bullenmäster können sich warm anziehen. Unglaublich. Man will es mit Gewalt kaputt machen.

von Willy Toft

Was hier in der Republik abgeht, ist eine Riesensauerei gegenüber dem Sauenhalter!

Überzogene Auflagen, möglichst bald umsetzen, und bei der Kastration immer noch unklare Vorgaben, die uns Keiner einpreist, beim Verkauf unserer Produkte! Ein unmöglicher Wettbewerbsnachteil in Europa und der Welt! Das hat die Politik nicht nicht bedacht, bei all den Forderungen!

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