100 Jahre John Deere Traktoren

Mit der 6000er Serie führte John Deere die modulare Rahmenbauweise ein. Sie bewährt sich noch heute in vielen Modellen.
Bild: Werkbild

John Deere feiert heute am 14.März den 100. Geburtstag seiner Traktorengeschichte. 1918 hat John Deere die Waterloo Gasoline Engine Company übernommen. Der Waterloo Boy „N“ mit 12PS  Leistung war der erste Traktor von John Deere. Er wurde bis 1924 vermarktet. Der erste grün-gelbe Schlepper war 1923 der Nachfolger „Modell D“. Seit 1956 hat John Deere auch in Europa eine größere Bedeutung bekommen. Dort übernahmen die Amerikaner den deutschen Landmaschinenhersteller Heinrich Lanz in Mannheim. Der Waterloo Boy N war das erste Modell, das unter der Leitung von John Deere gefertigt wurde.
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Ab 1958 wurden auch die ehemaligen Lanz Bulldogs im grün-gelben Design verkauft. Seit 1969 ist dann auch der Lanz-Schriftzug auf der Motorhaube verschwunden. In den 90er Jahren entwickelt John Deere die modulare Rahmenbauweise. Diese hat bis heute in den 6R-Traktoren bestand.
Die Mannheimer Fabrik ist heute die größte Fertigungsstätte des Landmaschinenherstellers außerhalb Nordamerikas. Hier laufen Schlepper von 90 bis 250PS vom Band. Alleine in der Fabrik arbeiten 3000 Mitarbeiter. Insgesamt sind es in Mannheim ca. 6600 Arbeiter. Im letzten Jahr verließen 27100 Traktoren das Werk. Diese werden in über 100 Ländern exportiert.

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