„Kälber brauchen viel Energie“ Premium

Der Familienbetrieb der kanadischen Tierärztin Jodi Wallace legt besonderen Wert auf die Haltung und Fütterung der Nachzucht. Mit Erfolg: Seit Jahren haben die Kälber hohe Zunahmen und es gibt geringste Verluste in der Aufzucht.

In den letzten zwei Jahren haben Sie auf Ihrem Betrieb kein Kalb behandelt und hatten geringste Verluste nach der Geburt. Worauf führen Sie das zurück?

Wallace: Vor fünf Jahren haben wir einen neuen Kälberstall gebaut. Vorher waren die Kälber in Iglus untergebracht. Im Frühjahr und Herbst hatten immer ein paar Kälber Lungenprobleme. Aus einem solchen Kalb wird keine gute Kuh. Ich denke das wichtigste ist, dass die Kälber ständig frische Luft aber keine Zugluft haben.

Wie haben Sie das umgesetzt?

Wallace: Im neuen Stall haben wir hinter der Reihe mit Kälberboxen eine Schlauchlüftung installiert, die frische Außenluft in den Stall bringt. Einer der Schläuche läuft das ganze Jahr und sorgt im Winter für vier bis fünf Luftwechsel pro Stunde. Im Sommer bringen zwei weitere Schläuche zusätzlich Luft in den Stall, damit wir eine Austauschrate von 20 bis 40 Luftwechsel pro Stunde erreichen. Die Abluft verlässt den Kälberstall über zwei Kamine am höchsten Punkt des Stalles. An diesen Kaminen kontrollieren wir Temperatur und Feuchtigkeit der Abluft. Um Lungenentzündungen zu vermeiden, muss die Luftfeuchtigkeit unter 60% liegen. Die trockene Luft erreichen wir auch, indem wir den...

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