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Leberegel wieder rege

Lesezeit: 2 Minuten

Der Große Leberegel scheint auf dem Vormarsch zu sein: So fanden Wissenschaftler der Tierärztlichen Hochschule Hannover im Schnitt bei 23 % der deutschen Milchviehherden Antikörper gegen den Egel. Besonders häufig waren Herden in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern betroffen. Die wirkungsvollste Methode zur Bekämpfung ist die direkte Abtötung der Egel bei der Aufstallung der Tiere im Herbst. Dafür gibt es folgende Möglichkeiten:


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  • Für nicht-laktierende Rinder steht der Wirkstoff Triclabendazol (Produkt: Fasinex 10 %, Fa. Novartis) zur Verfügung, das gegen alle Stadien des Egels wirkt. Es wird in einer Dosierung von 12 ml/100 kg oral verabreicht. Die Wartezeit für Fleisch beträgt 50 Tage.
  • Ebenfalls für nicht-laktierende Tiere kommt mit Closamectin Pour on plus von Fa. Merial ein Kombi-Präparat auf den Markt, das sowohl gegen Ekto- und Endoparasiten als auch gegen Leberegel wirkt. Damit lässt sich eine separate Egel-Bekämpfung einsparen. Das neue Aufgusspräparat enthält neben dem Wirkstoff Ivermectin den Wirkstoff Closantel, das jugendliche Egelstadien im Spätstadium im Wachstum hemmt, die Eierproduktion senkt und erwachsene Egel abtötet. Der Wirkstoff Ivermectin wirkt gegen Magen-Darm-Rundwürmer, Lungenwürmer, Augenwürmer sowie gegen Läuse, Dassellarven und Räudemilben. Die blaue Flüssigkeit wird mit einer Dosierung von 1 ml/10 kg Körpergewicht auf die Rückenlinie der Tiere aufgegossen. Durch die blaue Farbe lassen sich behandelte Tiere schneller erkennen. Die Wartezeit für Fleisch beträgt 28 Tage.


Mehrsömmrige Tiere sollten eine Herbst-Behandlung zur Aufstallung und eine Mittsommerbehandlung erhalten. Bei erstsömmrigen Tiere ist zudem eine Austriebsbehandlung ratsam.

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