Kann Ihre Flüssigfütterung N-/P-reduziert?

Wer nährstoffreduziert füttert, muss dafür sorgen, dass die Flüssigfütterung die berechneten Futter- und Nährstoffmengen exakt anmischt und ausdosiert. top agrar zeigt, worauf Sie achten müssen.

Spätestens seit der Novellierung der Düngeverordnung müssen viele Ferkelerzeuger und Schweinemäster noch genauer prüfen, ob ihr Nährstoffkonto passt. Wenn Sauenhalter oder Mäster zu viele Nährstoffe produzieren, sollten sie schauen, ob die nährstoffreduzierte Fütterung Entspannung bringen kann. Möglich ist der Wechsel hin zur N-/P-reduzierten, stark N-/P-reduzierten oder sogar sehr stark N-/P-reduzierten Futterstrategie.

Viele Betriebe haben bereits gute Erfahrungen mit der Nährstoffabsenkung im Schweinestall gemacht. Damit beim Füttern „auf den Punkt“ aber nichts schief geht, müssen mehrere wichtige Details beachtet werden. Dazu zählt unter anderem die exakte Einstellung der Flüssigfütterung. Nur wenn diese das Futter entsprechend der Rationsberechnung anmischt und ausdosiert, werden alle Tiere im Stall bedarfsgerecht versorgt. Worauf es im Einzelnen ankommt, beschreiben die folgenden Tipps.

1. Waage justieren

Der Futtercomputer dosiert die berechneten Mengen für jede Komponente nur dann exakt aus, wenn die Waage genau arbeitet. Die Genauigkeit kann man u.a. mithilfe von Wasser überprüfen. Füllen Sie z.B. 20 l Wasser in einen Eimer und stellen Sie diesen auf den Anmischbehälter. Die Waage muss nun exakt 20 kg mehr anzeigen.

Wichtig ist zudem die korrekte Einstellung des „Nullpunktes“. Dieser ist nicht automatisch bei vollständig leerem Behälter erreicht, sondern an dem Punkt, wo das Rührwerk Restmengen noch ausreichend erfassen und aufrühren kann. Diese Restmengen sind wichtig, um die Futterpumpe vor Trockenlauf zu schützen.

Einstellen können Sie den Nullpunkt in der Regel in einem separaten Menüpunkt in der Fütterungssoftware.

2. Mischfehler vermeiden

Beim Eindosieren von Kleinstmengen in den Anmischbehälter können Mischfehler auftreten. Um das zu verhindern, dürfen Mindestanmischmengen nicht unterschritten werden. Zum einen kann die Technik Kleinstmengen oft nicht korrekt ausdosieren. Zum anderen werden diese unter Umständen nicht ordentlich homogenisiert.

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