top agrar-UMFRAGE - Ohne Wurfausgleich läuft nichts! Premium

Fast alle Sauenhalter setzen auf den Wurfausgleich. In der Regel werden die größten Ferkel versetzt. Der Wurfausgleich ist die beliebteste Maßnahme unter den Umfrageteilnehmern. Satte 99 % praktizieren ihn, meist in Verbindung mit weiteren Verfahren. Und das ist auch richtig so: Schließlich sind die Würfe einer Abferkelgruppe niemals gleich groß. Es macht daher Sinn, kleineren Würfen Ferkel aus größeren Würfen zuzusetzen. Oberstes Gebot sollte dabei sein: So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig versetzen. Denn das Umsetzen bedeutet Stress für die Ferkel. So haben Untersuchungen gezeigt, dass nicht versetzte Ferkel tendenziell höhere Zunahmen aufweisen. Deshalb sollten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um möglichst viele Ferkel an der eigenen Mutter großzuziehen. Dazu ist es wichtig, alles zu tun, um die Milchleistung der Sauen zu optimieren. So sollte man die Sauen mindestens zweimal täglich füttern, ihnen ausreichend Wasser zur Verfügung stellen und für ein sauberes Abteil mit guter Luft sorgen. Wann wird versetzt?Der Wurfausgleich findet in der Regel während der ersten beiden Lebenstage der Ferkel statt. Über drei Viertel (83 %) der befragten Ferkelerzeuger führen ihn direkt nach der Biestmilchaufnahme durch. Entscheidend ist, dass zuvor alle Ferkel mindestens zwei Stunden Zeit hatten, bei der eigenen Mutter ausreichend Biestmilch aufzunehmen. Denn nur ihre Milch enthält wichtige spezifische Antikörper, z.B. einer vorausgegangenen Sauen-Coli-Impfung, die für einen raschen Aufbau der Immunität der Neugeborenen sorgen. Das Kolostrum ist hoch verdaulich und füllt die nach der Geburt geringen Energiereserven der Ferkel schnell auf. Es enthält zudem wichtige bioaktive Signalsubstanzen, die u.a. Wachstumsprozesse in Gang setzen und damit die Ferkel- bis hin zur Fruchtbarkeitsentwicklung entscheidend beeinflussen. Neuere wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch ...

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