Dänemark: Einzeltierbehandlung gesetzlich verankert

Vor kurzem hat das dänische Parlament neue Gesetze und Verordnungen für deutliche Verschärfungen beim Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung und beim Tierschutz ratifiziert.

Vor kurzem hat das dänische Parlament neue Gesetze und Verordnungen für deutliche Verschärfungen beim Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung und beim Tierschutz ratifiziert. Dies geht laut ISN aus einer Pressemitteilung des Kopenhagener Landwirtschaftsministeriums hervor.
 
Mit den neuen Vorgaben geben wir unter anderem den Anreiz, dass tatsächlich nur noch erkrankte Tiere und nicht mehr die Herde als Ganzes mit Antibiotika behandelt werden, erklärte Dänemarks Landwirtschaftsministerin Mette Gjerskow. Das ist ein wichtiger Teilschritt im Kampf gegen antibiotika-resistente Bakterien, die die öffentliche Gesundheit gefährden können.
 
Der Fokus der neuen Tierschutzvorgaben liegt bei der stärkeren Kontrolle von Tiertransporten und der Reduzierung der Sterblichkeitsrate in Schweine- und Rinderherden. Unter anderem sollen auch die Überwachungsbehörden mehr Geld erhalten, damit sie die weitergehenden Vorschriften noch strenger als bisher kontrollieren können. Die Kosten für die Umsetzung der verschärften Vorschriften soll durch Bürokratieabbau aufgefangen werden.
 
Die Interessenvertretung der dänischen Schweinehalter (DSP) begrüßt die neuen Regelungen zum Antibiotikaeinsatz. Fordert aber gleichzeitig von der Regierung eine Informationskampagne, die die Vorzüge in Bezug auf den reduzierten Antibiotikaeinsatz in dänischem Schweinefleisch an die einheimischen Verbraucher vermittelt.

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