„Das LKV ist zukunftsfest“ Plus

Das LKV Bayern hat eine neue Führungsspitze. Südplus fragte Geschäftsführer Ernest Schäffer und Vorstandsmitglied Siegfried Ederer, wohin die bäuerliche Selbsthilfeorganisation steuert?

Herr Schäffer, Sie waren lange Zeit in leitender Position bei einer Privatmolkerei beschäftigt. Was reizt Sie an Ihrer neuen Führungsaufgabe beim LKV?

Schäffer: Das Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern (LKV) ist eine bäuerliche Selbsthilfeorganisation und als dessen Geschäftsführer kann ich für die Bauern etwas bewegen. Es geht beim LKV letztlich ja darum, mit der Landwirtschaft zusammen Zukunft zu gestalten. Unser gemeinsames Ziel ist die Erzeugung von Lebensmitteln nach umwelt- und tierwohlgerechten, aber auch nach ökonomischen Kriterien. Denn die Bauern müssen mit den Erzeugnissen, die Lebensmittel sind, auch Geld verdienen können. Und zwar so, dass sie dafür auch Wertschätzung erfahren.

Wie wollen Sie die Bauern konkret unterstützen?

Schäffer: Durch die Leistungsprüfung und die Beratung bündeln wir die Erfahrung unserer rund 25000 Mitgliedsbetriebe. Dieses Fachwissen, ergänzt durch laufende Weiterbildung und neue Erkenntnisse aus der Produktionstechnik, Umwelt und Betriebswirtschaft, geben unsere Mitarbeiter an die Landwirte weiter. Dabei wollen wir noch enger als bisher mit allen Verbundpartnern zusammenarbeiten. Ein Beispiel ist die Hilfestellung für unsere Bauern bei der Umsetzung der Düngeverordnung 2020.

Ederer: Das betrifft vor allem die Fütterung der Mastschweine, weil diese am meisten Fläche für die ausgeschiedenen Nährstoffe brauchen. Gerade Mäster in roten Gebieten, die maximal 20% unter Bedarf düngen dürfen, müssen die letzten Reserven ausschöpfen. Sie müssen die Schweine so effizient und so nah am...

Jetzt anmelden und sofort weiterlesen. Plus

Melden Sie sich an oder erstellen Sie ein kostenloses Konto und erhalten Sie Zugriff auf diesen und alle weiteren relevanten Beiträge sowie auf unsere exklusiven Newsletter. Testen Sie jetzt, ganz unverbindlich.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Auf Kommentar antworten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen