Futterqualität mit Stern

Für Matthäus und Daniel Weber ist der Sternradschwader der bessere Schwader: „Wendig, schnell, sauber und mit hoher Schlagkraft.“ Aus zwei alten Geräten bauten sie eines.

Matthäus Weber und sein Sohn Daniel tüfteln gern. Nicht nur deswegen stehen auf ihrem Hof im Allgäuer Görisried gleich zwei umgebaute Sternradschwader. Die Voraussetzungen für einen solchen Umbau sind etwas Zeit und technisches Verständnis. Moderne Sternradschwader seien eigentlich nur eine etwas überarbeitete Technik, die es bereits in den 1950er-Jahren gegeben habe, zum Beispiel von Niemeyer (Heuma) oder von Lely, sagen die Praktiker.

Die alten Geräte erwarb Matthäus Weber über Inserate. „Immer, wenn mir eines ins Auge stach, schlug ich zu.“ Mittlerweile sei es schwierig geworden, diese noch zu erwerben. Auslöser für die Anschaffung der Sternradschwader war die Unzufriedenheit mit seinem Kreiselschwader, bei dem die Futterverschmutzung zu hoch war.

Die Sternradschwader arbeiteten in ihrem ursprünglichen Zustand mit sechs Zinkenrädern bei einer Länge von 6m. Das Funktionsprinzip ist bestechend einfach: Die Zinkenräder schieben das Gras oder Heu schräg zur Fahrtrichtung von einem Stern zum anderen weiter und legen das Erntegut als Schwad ab. Die federnd aufgehängten, bodengetriebenen Sternräder passen sich dabei sehr gut an die Gegebenheiten auf dem Feld an und schonen den Boden. Damit dies immer...