Baden-Württemberg: "Rettet die Bienen" startet heute

50% Ökolandbau und weniger Pflanzenschutz sind nur einige der Forderungen des Vereins proBiene, der heute die ersten Unterschriften für das Volksbegehren Artenschutz sammelt.

Der Verein proBiene will ab heute (Sonntag) in Baden-Württemberg 10.000 Unterschriften von Wahlberechtigten sammeln. Diese braucht er, um das Volksbegehren beantragen und auf den Weg bringen zu können. Damit dieses Erfolg hat, müssten dann mindestens zehn Prozent der Wahlberechtigten unterschreiben.

Die zentralen Forderungen des Vereins sind:

• 50 % Ökolandbau bis zum Jahr 2035

•100 % der Staatsflächen werden ökologisch bewirtschaftet

• Halbierung der mit Pestiziden belasteten Flächen bis 2025

• Erweiterung des Biotopverbundes

• Intensivierung der Forschung und Bildung zu ökologischer Landwirtschaft und Naturschutz

• Monitoring und jährlicher öffentlicher Bericht zur Artenvielfalt

Erster Unterstützer sei der Bioanbauverband Demeter e.V. mit ca. 500 Landwirtschaftlichen Betrieben in Baden-Württemberg. Mittlerweile habe sich ein breites Bündnis aus mehr als 60 Verbänden, Unternehmen und Organisationen hinter die Forderungen gestellt. Dazu gehöre unter anderem auch Naturland, der Naturschutzbund, die Biosupermarktkette basic und die GLS-Bank.

Die Redaktion empfiehlt

EUROPA/Europäische Bürgerinitiative/Rettet die Bienen

Bayerische Bienenrettung nach Brüssel getragen

vor von Thomas A. Friedrich

Nach Bayern jetzt auch Brüssel: Das erfolgreiche Volksbegehren in Süddeutschland der ÖDP soll nun mehr als Europäische Bürgerinitiative "Rettet die Bienen" EU-weit greifen. Gelingt es, über...

Bei einem Runden Tisch hatten Bauern und Initiatioren des Volksbegehrens zum Insektenschutz in Bayern in kleinteiliger Arbeit Lösungen entwickelt. Diese finden sich nun zur Überraschung der...

Das Ergebnis des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ ist nach Auffassung von Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber kein Misstrauensvotum gegen die bayerische Agrarpolitik. „Das Ziel des...


von Hansjörg Schrade

Die einseitigen Forderungen an die Bauern schaden sowohl der Direkten Demokratie als auch der Umwelt

Meinungsfreiheit in Merkel- und Maasland 2019: dieser Kommentar von mir zum Volksbegehren gegen das Bienensterben wurde im engsten Bekanntenkreis gelöscht aus Sorge, in Populisten- und Klimaleugner-Nähe gebracht zu werden: "Doch die Maßnahmen des Volksbegehrens und die einseitigen ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

Perfide Scheinheiligkeit!

man beachte den Zeitraum bis 2030! Sicherlich bräuchte so eine Umstellung auch Zeit, aber wenn diese Umstellung dann im Jahre 2030 "erfolgreich" gelungen wäre und sich aber dann erst mal die Auswirkungen zeigen (und da werden die wenigsen Positiv sein) dann will es wieder keiner gewesen ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

Perfide Scheinheiligkeit!

man beachte den Zeitraum bis 2030! Sicherlich bräuchte so eine Umstellung auch Zeit, aber wenn diese Umstellung dann im Jahre 2030 "erfolgreich" gelungen wäre und sich aber dann erst mal die Auswirkungen zeigen (und da werden die wenigsen Positiv sein) dann will es wieder keiner gewesen ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

Da kann man nur noch sagen -

wenn's dem Esel zu Wohl wird, geht er auf's Eis.

von Rudolf Rößle

Gefahr

es ist nicht möglich einen Teil des Betriebes BIO zu produzieren. Sollten Kommunen und Kirchen BIO fordern, stehen viele Pächter sich nicht leicht lösenden Aufgaben gegenüber.

von Klaus Fiederling

Bayern war schneller - Baden-Württemberg dafür noch effizienter

Eine kleine, nur noch marginale Randgruppe innerhalb unserer dekadenten Wohlstandswelten -mit zunehmend asphaltierten Straßen, fortwährend gigantischem Flächenfraß, Plastikmüllbergen soweit das Auge reicht, äußerst praktischer Einwegproduktevielfalt, den sonnenhungrigen ... mehr anzeigen

von Klaus Fiederling

Bayern war schneller - Baden-Württemberg dafür noch effizienter

Eine kleine, nur noch marginale Randgruppe innerhalb unserer dekadenten Wohlstandswelten -mit zunehmend asphaltierten Straßen, fortwährend gigantischem Flächenfraß, Plastikmüllbergen soweit das Auge reicht, äußerst praktischer Einwegproduktevielfalt, den sonnenhungrigen ... mehr anzeigen

von Willy Toft

Denn sie wissen nicht was sie tun und anrichten!

Keiner will mehr für teurere Lebensmittel ausgeben, aber der Landwirt soll noch mehr Auflagen erfüllen! Jeder fange bei sich selber an und lege ein Blühbeet im Garten an! Alles Andere ist an Heuchelei nicht zu überbieten!

von Jens Pfau

Jeder einzelne könnte seinen Beitrag leisten

Ich finde es schade dass keine Fakten mehr zählen, sondern dass Organisationen mit diesem Populismus Kasse machen. Es wäre so einfach, es könnte jeder selbst in der Großstadt seinen Beitrag leisten. Mann müsste Mähroboter und Rasenmäher mit Fangsack, sowie englischen Rasen ... mehr anzeigen

von Frank Groenewold

Was ist mit den Privathaushalten die haben keine Blumen mehr nur noch Steinwüsten

von Christoph Blankenburg

Demeter...

... sägt am Ast auf dem die angeschlossenen Betriebe sitzen. Die Produkte werden nicht zu kostendeckenden Preisen zu vermarkten sein. Milcherzeuger, die auf Bio umgestellt haben mussten schon schmerzlich erfahren, dass die Molkereien ihnen für ihre Produkte den besseren Preis nicht mehr ... mehr anzeigen

von Berthold Lauer

Unvollständig

Eine ganz wichtige Förderung vermisse ich: Mindestkonsum ökologischer Produkte zu kostendeckenden Preisen bis zum Jahr 2030 in Höhe von mindestens 50 % Anteil am Gesamtkonsum. Der Verbraucher hat dies zu dokumentieren und lückenlos nachzuweisen! Zuwiderhandlungen werden mit Haft nicht ... mehr anzeigen

von Wilhelm Grimm

Und der Herrgot sah sich sein Volk an und weinte bitterlich.

Sogar ein Norddeutscher hat in der Schule gelernt, dass in Baden -Württemberg um 1835 eine riesige Hungersnot herrschte, die zur größten Auswanderungswelle aller Zeiten in Richtung Amerika führte. Ein Vulkan in Indonesien hatte die nördliche Erdkugel mit seinen Aschewolken auch am ... mehr anzeigen

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Auf Kommentar antworten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen