Genau messen, exakt und breiter verteilen Plus

Gülle und Mist möglichst schnell und genau verteilen – das ist das Ziel moderner Ausbringtechnik. Dabei ist auch der schlagkräftige Transport entscheidend. Wir zeigen die Neuheiten zur Messe.

Schleppschuhe zeigen ihre Stärken in Getreide und auf dem Grünland. Geringere Stickstoffverluste gegenüber dem Schleppschlauch, aber gleichzeitig eine leichtere Technik als Schlitzmaschinen sind zwei Argumente für dieses Verfahren. Neben Herstellern wie Bomech oder Joskin stellt endlich auch Vogelsang mit dem BlackBird ein neues Schleppschuhgestänge vor. Die Maschinen gibt es bisher in 12 bzw. 15 m Arbeitsbreite. Auf der Agritechnica zeigt Vogelsang einen 24 m breiten Prototyp des BlackBird.

Streifen in der Kritik

Gerade in Süddeutschland steht die streifenförmige Gülleausbringung aber häufig in der Kritik. Neben der schweren und teuren Technik ist auch die Bildung sogenannter Güllewürste ein Problem. Dadurch steigt die Verschmutzung des Futters stärker als bei Breitverteilern. Fliegl bringt deshalb zur Agritechnica einen neuen Auslass für seine Gestänge. Durch die Y-förmige Düse Twin splittet sich der Schlauch in zwei Auslässe. Dadurch halbiert sich der Strichabstand, wie auch die Güllemenge in dem abgelegten Gülleband. Das Eigengewicht der Gestänge soll durch die neuen Metall-Auslässe nur um zwei Kilogramm pro Meter Arbeitsbreite steigen. Den Doppelauslass Twin gibt es optional. Auch die Nachrüstung an bestehende Verteiler ist möglich.

Viele Köpfe

Nicht nur bei Feldspritzen oder Düngerstreuern spielt die Steuerung der Ausbringmenge eine wichtige Rolle. Auch Gülle lässt sich inzwischen teilflächenspezifisch ausbringen. Um auch bei geringeren Güllegaben eine ordentliche Querverteilung zu erreichen, stellt Alrena, ein Tochterunternehmen von Bomech, dazu einen Verteilerkopf mit automatischer Durchflussregelung vor. Über einen Elektromotor lässt sich die Durchflussmenge am Verteiler steuern.

Fliegl zeigt hierzu mit dem FlexFlow ein System, das die Ausflussmenge auf der Basis zweier ineinander liegenden, halbschaligen Wannen reguliert. Durch die Längsverschiebung der unteren Wanne ändert sich die Größe des Auslasses.

Um die Querverteilung weiter zu verbessern, setzt Bomech bei seinen Schleppschuhgestängen mit 18 bis 24 m Arbeitsbreite nun auf vier Verteilerköpfe von Alrena. Die Schlauchlängen bis zu den Verteilerköpfen nehmen dadurch im Vergleich zu bisherigen Gestängen mit zwei Verteilerköpfen ab, was auch die Bildung des Anfahrts-V minimieren soll.

NIRS-Sensoren messen in Echtzeit die Inhaltsstoffe der Gülle. Mit der entsprechenden Technik lässt sich so die gewünschte Menge an Nährstoffen auf der Fläche ausbringen. Um zu wissen, wie viele Nährstoffe man zum Feld transportiert, zeigt Garant Kotte eine neue Andockstation mit...

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