Mit Elektroden eleganter schweißen Premium

mal mehr schweißen, sollten Sie beim Kauf eines Schweißgerätes nicht zu knauserig sein. Investieren Sie lieber einige Euro mehr, bevor Sie sich über die geringe Leistung und die langen Abkühlphasen Ihres ?Schnäppchen-Schweißgeräts? ärgern. Denn hier ist Geiz alles andere als ... ? na, Sie wissen schon. Für die Hofwerkstatt sollten es mindestens 160 A, besser 180 A sein. Damit können Sie gut 2,5er und 3,2er Elektroden verschweißen. Wichtig ist die ?Einschaltdauer? (ED), das Maß für die Leistungsfähigkeit in %, das Sie auf dem Typenschild des Geräts finden. Je höher dieser Wert, desto besser ist das Gerät. In der Hofwerkstatt sind 60 % ED bei 180 A passend. Wenn das Gerät mehr bietet ? um so besser! Elektroden können Sie mit drei unterschiedlichen Geräten verschweißen: Transformator, Schweißgleichrichter, Inverter. Trafos sind besonders gängig: Sie arbeiten mit zwei Spulen, einer ?Primärspule? für den Netzstrom und einer ?Sekundärspule? für den Schweißstrom. Die Schweißstrom- Stärke lässt sich entweder stufenlos durch Verschieben eines Eisenteils (Streukern) im Kern des Transformators, oder mit einem Stufenschalter regeln. Je feiner sich der Schweißstrom regeln lässt, desto besser. Brauchbare Trafos für die Landwirtschaft haben immer einen Drehstromanschluss. Finger weg von Baumarktgeräten mit ausschließlich 230 Volt. Der Trafo gibt Wechselstrom ab. Vorteil: Es gibt keine ?Blaswirkung?, der Lichtbogen wird also nicht durch ein Magnetfeld abgelenkt. Dafür ist beim Schweißen mit Wechselstrom das Zündverhalten der Elektroden schlechter, es spritzt stärker und die Nähte werden etwas ungleichmäßiger. Und: Die Elektroden müssen für Wechselstrom geeignet sein. Passende, professionelle Trafos für die Landwirtschaft mit 180 bis 200 A kosten neu zwischen 450 und 550 E. Mit Gleichstrom arbeiten Schweißgleichrichter. Für jede Phase des Drehstromanschlusses gibt es einen eigenen Trafo. Nachgeschaltete Dioden ...

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