Organische Düngung noch effizienter Plus

Die optimale Ausbringung von Gülle und Festmist gewinnt weiter an Bedeutung. Die Schlagkraft wächst. Der Straßentransport innerhalb der erlaubten Grenzen steht im Vordergrund.

Mit der neuen Düngeverordnung steigen die Ansprüche an die Technik zum Ausbringen von Gülle und Festmist weiter. Zur Agritechnica präsentieren die Hersteller zahlreiche Neuheiten. Die Trends sind: präzise Verteilung, hohe Ausbringleistung und wirtschaftlicher Transport. Sensortechnik zum Bestimmen der Inhaltsstoffe bleibt ebenfalls ein Thema, ist aber nach wie vor sehr teuer.

Gülle in die Schuhe:

Der Schleppschuh erlebt derzeit einen regelrechten Boom. Durch die finanzielle Förderung bodennaher Ausbringtechnik steigt der Absatz. Neben anderen Herstellern bietet jetzt auch Joskin ein neues Schleppschuhgestänge an. Das Pendislide Pro mit Arbeitsbreiten von 12 m bis 18 m arbeitet mit einem 25 cm Reihenabstand. Die Arbeitsbreite lässt sich reduzieren.Bei Arbeiten am Hang übernehmen vier Hydraulikzylinder den Pendelausgleich. Die Schuhe arbeiten im 45° Winkel zum Boden, den Schardruck gibt Joskin mit 7 bis 9 kg an. Das Anti-​Crash-System verhindert größere Schäden bei Kollisionen.

Leichter Injektor:

Auf Grünland ist das Schlitzgerät weiter beliebt. Für leichtere, gezogene Güllefässer bietet Schuitemaker den Exacta-Injektor der Serie 10 an. Durch die dicht am Hauptrahmen angebrachten Scheiben-​elemente mit 20 cm Reihenabstand punktet das Schlitzgerät mit niedrigem Hubkraftbedarf. Für eine bessere Bodenanpassung drücken Federn jedes Scheibensegment einzeln auf die Erde. Der Injektor soll in den Arbeitsbreiten 6 m, 8 m, 7,6 m und 8,4 m erhältlich sein. Eine Vierpunkt-Aufhängung gibt es auf Wunsch. Bei den Verteilergeräten stehen Ausbringleistung und Verteilgenauigkeit im Vordergrund. Der Exact-Verteiler DosiMAT DMX von Vogelsang soll durch ein größeres Gehäuse und verbessertem Strömungsverhalten eine höhere Verteilgenauigkeit erreichen. Von Bomech kommt ein neuer Exact-Verteiler mit rotierenden Messern, die über eine fest montierte Lochplatte schneiden. Durch die Rotation sollen die Messer selbstschleifend sein und keine Verschleißrillen entstehen. Die Messer und Schneideinheiten sind von innen hohl. Davon verspricht sich der Hersteller einen höheren Luftdurchlass. Durch die Verwendung einer Hohlwelle gelingt es Bomech die Luftansaugung und den hydraulischen Antrieb auf einer Seite des Verteilers zu platzieren. Auf der gegenüberliegenden Seite ist somit Platz für einen 5’’ Anschluss ohne Verjüngung. Der Durchsatz soll dadurch steigen und Energieverluste sinken.

Legaler Transport:

Gerade in viehdichten Regionen steigt...


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