Schnelles Netz fürs Land! Premium

In vielen ländlichen Regionen fehlt der schnelle Internetzugang. Wir zeigen alternative Anschlusslösungen für Betriebe, die kaum eine Chance auf eine Breitbandverbindung haben. Internetseiten werden immer aufwendiger und brauchen ein schnelles Netz. Das ist in ländlichen Gegenden Deutschlands oftmals ein Wunsch-traum. Die Distanz zählt: Wenn Sie in unmittelbarer Nähe zu einem Hauptverteilerkasten sitzen, profitieren Sie vielleicht noch von einer akzeptablen Verbindung. Aber schon Entfernungen von wenigen Kilometern nagen stark an der Leistungsfähigkeit des Kabelnetzes. Vor allem in den ländlichen Gegenden Niedersachsens, Bayerns sowie in Teilen von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen haben die Leute oft eine unzureichende Internetverbindung, während die Städter davonsurfen. Der Abruf von E-Mails ist meist noch möglich, aber das Radiohören via Web schon das höchste der Gefühle. Und für viele bleibt Fernsehen über das Internet Wunschdenken. Regionen ohne leistungsfähiges Netz sind nicht nur für Privatpersonen ärgerlich, sondern für Betriebe ein echter Standortnachteil. Die Politik hat das Problem erkannt. Der Bund unterstützt den Breitbandausbau, sodass wir bis 2018 alle mit mindestens 50 MBit/s surfen können – vielleicht. Wenn Sie aber zwischenzeitlich auf ein schnelles Netz angewiesen sind, können Sie vielleicht auch auf andere Lösungen ausweichen: Surfen per Mobilfunk Aufbau einer eigenen Richtfunkstrecke zum nächsten Netzzugang Netzzugang per Satellit Die mobile Lösung:Wenn die Leitung zu schlapp ist, geht es vielleicht per Mobilfunknetzwerk. LTE (Long Term Evolution) ist die vierte Generation des Internets via Mobilfunk. LTE bietet je nach örtlichen Gegebenheiten Übertragungsraten von bis zu 100 MBit/s und damit Verbindungen für vielseitige, mobile Online-Anwendungen. Desktop-PCs und Laptops lassen sich über stationäre LTE-Verbindungen ebenfalls mit dem World Wide Web verbinden. Die Standgeräte sind mit einem speziellen LTE-Router vernetzt, der das Heim-WLAN versorgt. Den Router können Sie entweder vom Anbieter mieten oder ab ca. 150 € kaufen. Stationäre Tarife bieten mehr Datenvolumen und häufig eine Flatrate für das Telefon. Das Einrichten des Routers ist relativ einfach. Die beim Kauf beigelegte SIM-Karte wird ins Gerät geschoben und mit dem PC verbunden. Wichtig ist der richtige Platz für den Router. Für einen optimalen Empfang sollten Sie das Gerät im Haus möglichst weit oben und an einem Fenster aufstellen. Keller und Abstellräume eignen sich nicht. Der Router zeigt die Stärke des Funksignals an. Wenn im gesamten Haus eine schlechte Empfangsqualität herrscht, empfiehlt sich eine Antenne auf dem Dach. Unterwegs mit Stick:Ein anderer Weg zum schnellen Internet führt über den LTE-Stick mit SIM-Karte. Im Gegensatz zum Router sind Sie damit auch außerhalb des W-LAN mobiler unterwegs. Den Stick verbinden Sie über den USB-Anschluss mit dem Computer. Das funktioniert aber nur mit dem gerade angeschlossenen Gerät. Wenn in Ihrem Haushalt mehrere Familienmitglieder regelmäßig gleichzeitig surfen wollen, sollten Sie auf jeden Fall den Router vorziehen. Er benötigt nur eine einzelne SIM-Karte, unabhängig von der Zahl der verbundenen Geräte und ist meist mit einer Firewall zum Schutz gegen Hackerangriffe ausgestattet. LTE hat seinen Preis. Die Kosten können stark schwanken. Sie hängen unter anderem vom übertragenen Datenvolumen und der ...

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