Grüne Woche

BayWa präsentiert KI-Lösungen für den Klimaschutz

Mit „Oz“ und „Vitirover“ stellt die BayWa zur Grünen Woche zwei Agrarroboter vor, die Unkraut am Weinberg, in Baumschulen, im Gemüse- und Obstgarten mechanisch bekämpfen.

Wie kann künstliche Intelligenz zum Klimaschutz beitragen? Dieser Frage können vom 17. bis 26. Januar die Besucher der Internationalen Grünen Woche (IGW) am BayWa Messestand nachgehen.

Als Teil des ErlebnisBauernhofs des Forums Moderne Landwirtschaft zeigt der Konzern in Halle 3.2 verschiedene Agrarroboter, die Unkraut chemiefrei bekämpfen und helfen, fossile Energie zu sparen.

Als eine der wenigen Branchen nutzt die Landwirtschaft bereits seit 30 Jahren digitale Technologien, um Betriebsmittel effizienter und somit ressourcenschonender auszubringen. Der Einsatz autonomer Feldroboter ist nun der nächste evolutionäre Schritt: Mit „Oz“ und „Vitirover“ stellt die BayWa zur Grünen Woche zwei Agrarroboter vor, die Unkraut am Weinberg, in Baumschulen, im Gemüse- und Obstgarten mechanisch bekämpfen. Der Einsatz von Agrarrobotern trägt damit direkt zu einer nachhaltigen Landwirtschaft bei. Dank ihres geringen Eigengewichts schonen sie gleichzeitig den Boden.

In der modernen Landwirtschaft werden Schädlinge auch zunehmend biologisch aus der Luft bekämpft: Um den Maiszünsler unschädlich zu machen, werden Eier seines natürlichen Feindes, der Schlupfwespe, automatisch per Drohne im Feld abgeworfen. Die BayWa bietet ihren Kunden in Deutschland diese Dienstleistung an und verzeichnet wachsende Nachfrage.

Immer mehr Landwirte nutzen darüber hinaus Raumfahrttechnologie: Statt wie früher allein nach Erfahrungswerten werden Aussaat-, Dünger- und Wassermengen nunmehr auf der Grundlage von Satellitendaten geplant und mittels GPS exakt in den Boden oder an die Pflanzen gebracht. Warum das auch gut fürs Klima ist, werden Experten der BayWa und ihrer Unternehmensbeteiligungen FarmFacts und Vista im Rahmen des Bühnenprogramms in Halle 3.2 erläutern.

Während der IGW wird die BayWa an ihrem Messestand auch ihre eigene Klimastrategie vorstellen. Diese beinhaltet Reduzierungsziele im Bereich Energie und Emissionen für die BayWa Standorte, den Fuhrpark sowie die eigene Logistik. Zudem wird die BayWa ihren Strombedarf ab 2020 konzernweit zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken. Dieses Ziel bekräftigt das Unternehmen mit seiner Mitgliedschaft bei der internationalen Initiative RE100. 2030 will die BayWa klimaneutral sein und leistet damit aktiv einen Beitrag zu den Klimazielen der Europäischen Union.

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Aktuell sind Feldroboter noch keine praktische Lösung für die Landwirtschaft. Die FDP hatte gefragt, ob man sie nicht zur selektiven Glyphosatanwendung einsetzen könne.


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