BMW Designworks und John Deere zeigen Bagger der Zukunft

Die BMW Group Tochterfirma Designworks hat in Las Vegas den Bagger der Zukunft vorgestellt. Es handelt sich um ein Visionsfahrzeug, an dem das Unternehmen im Auftrag von John Deere gearbeitet hat. Beide Partner setzen dabei auf Material- und Technologie-Innovationen, um aufzuzeigen, wohin die Reise gehen kann.

Die BMW Group Tochterfirma Designworks hat in Las Vegas den Bagger der Zukunft vorgestellt. Es handelt sich um ein Visionsfahrzeug, an dem das Unternehmen im Auftrag von John Deere gearbeitet hat. Beide Partner setzen dabei auf Material- und Technologie-Innovationen, um aufzuzeigen, wohin die Reise für den traditionellen Bagger gehen kann.

Das Gewicht des Baggers sollte um mindestens 20 Prozent reduziert werden, ohne dabei Kompromisse hinsichtlich Robustheit und Leistungsfähigkeit einzugehen. Zeitgleich galt es, die Umweltbelastung um mindestens zehn Prozent zu reduzieren. Das Nutzererlebnis sollte durch ein intelligentes Interaktionskonzept und mehr Geräumigkeit im Innenraum erhöht und gleichzeitig unterschiedliche Märkte durch Flexibilität und vielseitige Einsetzbarkeit bedient werden. Zudem sollten die Herstellungskosten gesenkt werden.

Der John Deere Fixstern-Bagger

Der Hybridantrieb liefert laut BMW eine perfekte Kombination aus hoher Leistung und Effizienz sowie leichtem Gewicht bei maximaler Produktivität. Vorgesehen sind auch ein niedriger Schwerpunkt und eine verbesserte Sicht nach vorn auf den Arbeitsbereich. Die Konstruktion ermöglicht dank der Vorwärtsstabilisatoren einen längeren Radstand mit einer luftlosen Radialbereifung. Dies verspricht eine höhere Transportstabilität und mehr Platz in der Fahrerkabine.

John Deere und Designworks entwickelten mit Blick auf ein einzigartiges Fahrerlebnis eine Kabine mit größeren Öffnungen, um dem Fahrer einen hindernisfreien Ein- und Ausstieg und ein vergrößertes Sichtfeld zu ermöglichen. Zudem steht mehr Stauraum zur Verfügung.

Der Fahrersitz und die Bedieneinheiten wurden von der tragenden Überroll-Schutzvorrichtung (ROPS) getrennt, um Vibrationen und Lärm auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Auf diese Weise profitiert der Fahrer von deutlich mehr Fahrkomfort sowie einer höheren Kontrolle über das Fahrzeug. Durch die elektrische Allradlenkung lässt sich der Bagger auch in engsten Bereichen präzise manövrieren.

Der Fixstern-Bagger ist zudem äußerst smart: Die integrierten Schnittstellen mit Augmented Reality machen die Bedienung so angenehm wie nie zuvor. Übungssituationen beim Training werden beispielsweise vereinfacht, indem Fahrer und Bauleiter effizienter miteinander kommunizieren können. Eine intelligente und vorausschauende Instandhaltung dank „Predictive Maintenance“ reduziert Ausfallzeiten und optimiert zugleich das Flottenmanagement.

„Unser Wunsch war es, Grenzen zu überschreiten und die Herausforderung neuer Innovationen anzunehmen“, sagte Doug Meyer, Global Director of Product Engineering von John Deere Construction & Forestry. „In enger Zusammenarbeit mit unseren Endkunden wurde wertvolles Feedback eingeholt und umgesetzt. Mit Besichtigungen von Baustellen und qualitativer Forschung konnten wir sicherstellen, dass der Fixstern bei Leistung, Effizienz und Umweltverträglichkeit auch den zukünftigen Bedürfnissen der Branche und der Kunden mehr als gerecht werden wird.“

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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