Hacke bleibt dank Kameralenkung auf Kurs

Mechanische Unkrautkontrolle zwischen den Reihen ist immer ein heikles Thema: Man muss den richtigen Mix zwischen Arbeitsgeschwindigkeit und Abstand zur Reihe finden. Um eine frühzeitige Ermüdung des Traktorfahrers zu vermeiden, und eine ganzflächige Arbeit zu ermöglichen, hat Einböck den Row-Guard entwickelt.

Mechanische Unkrautkontrolle zwischen den Reihen ist immer ein heikles Thema: Man muss den richtigen Mix zwischen Arbeitsgeschwindigkeit und Abstand zur Reihe finden. Um eine frühzeitige Ermüdung des Traktorfahrers zu vermeiden, und eine im Idealfall ganzflächige Arbeit (in Verbindung mit einer Fingerhacke) zu ermöglichen, hat Einböck den Row-Guard entwickelt.

Wie der Hersteller mitteilt, steuert das Kameralenksystem die Hackgeräte absolut präzise, selbst bei hohen Geschwindigkeiten. Die Einstellung der Reihenkonfiguration (Reihenabstand, -anzahl, usw.) wird einfach vom Traktor aus vorgenommen. Das Kamerabild wird auf Stellen mit hoher Konzentration an grünen Farbpunkten analysiert. Mit Hilfe vorhandener Informationen über die Kultur wird ein entsprechendes Raster über das Bild gelegt.

Laut Einböck wird das Hackgerät dann anhand dieser Daten mit Hilfe des Verschieberahmens exakt über den Reihen zentriert. Bis zu 15 km/h seien so möglich, heißt es. Das große Sichtfeld der Kamera über mehrere Reihen soll eine präzise Führung auch bei hochwüchsigem Unkraut sicherstellen. Die zwei Linsen hätten eine unterschiedliche Belichtungseinstellung, dadurch wirkten sich Schatten (auch bei starkem Sonnenlicht) nur minimal aus. Einsetzbar ist das System bei verschiedensten grünen Feldfrüchten, unabhängig von Reihenabstand, Reihenanzahl, usw.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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