Neuheit: John Deere Battery Boost

John Deere hat den Battery Boost als sogenanntes „Grid-Plug-in-Hybrid-System“ für die landwirtschaftliche Elektromobilität vorgestellt. Das System basiert auf einem Batteriewechselkonzept für Traktoren. Mit großen Lithium-Ionen-Wechselbatterien kann Energie aus dem Stromnetz (z.B.

John Deere hat den Battery Boost als sogenanntes „Grid-Plug-in-Hybrid-System“ für die landwirtschaftliche Elektromobilität vorgestellt. Das System basiert auf einem Batteriewechselkonzept für Traktoren.

Mit großen Lithium-Ionen-Wechselbatterien kann Energie aus dem Stromnetz (z.B. aus Photovoltaik-, Windkraft- oder Biogasanlagen des landwirtschaftlichen Betriebs) auf mobile landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen übertragen werden. Die Batterien werden anstelle eines Ballastgewichts an einen teilelektrischen Traktor (wie etwa den John Deere 6RE) angekoppelt und können dem Traktor sowie dem Arbeitsgerät über 100 kW (also mehr als 130 PS) Extraleistung elektrisch zur Verfügung stellen.

Die elektrische Verbindung erfolgt über die standardisierte Traktor-Geräte-Schnittstelle der Agricultural Industry Electronics Foundation (AEF). Der Leistungsfluss zwischen Batterie, Traktor und Arbeitsgerät wird über eine benutzerfreundliche Grafikoberfläche in der Kabine sichtbar gemacht und kann wahlweise manuell oder automatisch gesteuert werden.

Hauptvorteile des Systems liegen in Kraftstoffeinsparungen bei gleichzeitiger Leistungserhöhung, der Einfachheit des Ankoppelns und darin, dass auf dem Betrieb nachhaltig erzeugte Energie genutzt werden kann. In Zeiten, in denen das Trägerfahrzeug nicht in Betrieb ist, kann die Batterie durch eine neuartige bi-direktionale Lade- und Entlademöglichkeit am Netz betrieben werden und so zur Pufferung der Energieerzeugungsanlagen auf dem Bauernhof (also zur Stabilisierung seines Netzes) eingesetzt werden.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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