Neuer Biokraftstoff in Bayern getestet

Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg hat in einem groß angelegten Flottenversuch ein Jahr lang den neuen Biokraftstoff „Diesel regenerativ“ getestet. Wie das bayrische Umweltministerium in der vergangenen Woche mitteilte, sind alle elf betankten Fahrzeuge problemlos im alltäglichen Verkehr gefahren.

Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg hat in einem groß angelegten Flottenversuch ein Jahr lang den neuen Biokraftstoff „Diesel regenerativ“ getestet. Wie das bayrische Umweltministerium in der vergangenen Woche mitteilte, sind alle elf betankten Fahrzeuge problemlos im alltäglichen Verkehr gefahren.

„Das Projekt war ein großer Erfolg“, betonte Staatssekretärin Melanie Huml. Im Vergleich zu fossilem Diesel würden mit dem neuen Biokraftstoff rund 50 % der Kohlendioxydemission eingespart. „Diesel regenerativ“ könne helfen, das Klima zu schützen und gleichzeitig die Abhängigkeit vom Erdöl zu senken.

Staatssekretär Rainer Bomba vom Bundesverkehrsministerium betonte, das Forschungsprojekt liefere wichtige Erkenntnisse für die weitere Entwicklung und Praxistauglichkeit alternativer Kraftstoffe. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in die aktuellen Arbeiten für eine neue Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung einfließen. „Diesel regenerativ“ besteht laut Hochschulangaben aus hydriertem Rapsöl mit einer Beimischung von bis zu 7 % Biodiesel. Er ist bislang noch nicht am Markt verfügbar.

Das Bayerische Umweltministerium hat das Pilotprojekt mit 120 000 Euro gefördert, kofinanziert mit EU-Mitteln. Projektpartner sind Volkswagen, Audi, die Neste Oil Corp, der Mineralölkonzern OMV sowie die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen. (AgE)

Die Redaktion empfiehlt

Das Wichtigste aus Agrarwirtschaft und -politik montags und donnerstags per Mail!

Mit Eintragung zum Newsletter stimme ich der Nutzung meiner E-Mail-Adresse im Rahmen des gewählten Newsletters und zugehörigen Angeboten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.