Blühflächen für Artenvielfalt

Die pfälzische Gemeinde Herxheim schützt mit einer „Drei-Säulen-Strategie“ die Arten. Der Initiator, Landwirt Hans Müller, hat im eigenen Betrieb fast 6 ha Blühflächen angelegt.

Mittlerweile ist Hans Müller weit über die Grenzen seiner Gemeinde Herxheim in der Pfalz bekannt. Er hat es geschafft, den Namen der 10000-Seelen-Gemeinde bis in den rheinland-pfälzischen Landtag und den Bundestag zu bringen. Der 55-Jährige ist der Initiator von „Herxheim blüht“, einer Biodiversitätsstrategie, bei der Kommune, Landwirtschaft und Bürger zusammenarbeiten. In der Hauptrolle: Blühstreifen und Blühflächen – inzwischen 63 ha auf 12 Standorten.

55 Lerchenfenster:

Landwirtschaftsmeister Müller bewirtschaftet einen Betrieb mit Acker- und Gemüsebau. Seine Hauptkulturen sind Getreide, Rüben und Möhren. Von seinen 105 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche hat er 5,9 ha als Blühfläche angelegt und rechnet diese auf das Greening an. Das Thema Artenvielfalt trieb ihn aber schon länger um.

Aus seinen ersten Ideen entstand eine Arbeitsgruppe im Herxheimer Gemeinderat. Denn Hans Müller, der selbst Beigeordneter ist, wollte für sein Projekt nicht nur die Landwirte, sondern auch Kommune und Bürger mit in die Verantwortung nehmen. Er...


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