Arten-Monitoring

Erste Erkenntnisse Plus

Tendenziell nahm die Artenvielfalt auf guten Blühflächen gegenüber konventionell bewirtschafteten Ackerflächen bereits in den ersten Jahren zu (Übersichten 2 und 3). Das bestätigen die Biologen und Geografen, die für das Monitoring der Südpfälzer Blühflächen zuständig sind. „In den ersten zweieinhalb Jahren fand ich im Projektgebiet 98 verschiedene Laufkäferarten. Das ist ein hoher Wert, der meine Erwartungen übertroffen hat“, sagt Matthias Kitt, Spezialist für Laufkäfer aus Minfeld.

Für belastbare Zahlen ist es allerdings noch zu früh, auch weil sich die Untersuchungsflächen noch einmal änderten und in nur drei Jahren Saison-effekte einen starken Einfluss hatten. So traten z.B. bei der Trockenheit 2018 in der Tendenz mehr Laufkäfer aber weniger Wildbienen auf, als bei feuchter Witterung. Hinzu kommt, dass es bei mehrjährigen Blühflächen mit der Veränderung des Blühaspektes zu Artenverschiebungen kommen kann.

Was muss besser werden?

Auf Basis der bisherigen Erfahrungen schlagen die Monitoring-Experten folgende Verbesserungen vor:

  • Optimale Flächenwahl: Für Blühflächen sollte man stark beschattete Flächen, wie z.B. an nordexponierten Waldrändern, sowie stark vernässte oder verunkrautete Schläge meiden. „Hier ist zumindest in Teilbereichen mit stärkerer Vergrasung zu rechnen“, sagt Sandra Mann,...


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