Fruchtwechsel als Lösung Plus

Zunehmende Trockenheit und strengere Düngeregeln bringen enge Fruchtfolgen an ihre Grenzen. Daher wird es höchste Zeit, die Alternativen zu bewerten.

D ie Situation in vielen Ackerbaubetrieben ist derzeit angespannt. Denn einerseits kündigt sich das dritte Trockenjahr in Folge an und andererseits ist am 1. Mai die neue Düngeverordnung (DüV) in Kraft getreten. Sowohl die Klimaveränderung als auch die neuen Düngeregeln verlangen eine Anpassung der Anbausysteme. Zudem mehren sich die Forderungen, die Pflanzenschutzintensität zu vermindern. Ungeachtet dessen wächst der wirtschaftliche Druck in den Betrieben.

Einseitige, getreidereiche Fruchtfolgen – häufig kombiniert mit Raps – halten den aktuellen Anforderungen nicht mehr stand. Die Lösung vieler Probleme ist die Umstellung der Fruchtfolge hin zum Fruchtwechsel mit der Integration wirtschaftlich starker Blattfrüchte wie Mais, Kartoffeln und Rüben. In einigen Regionen können dazu auch Leguminosen wie z.B. Ackerbohnen, Erbsen oder Sojabohnen geeignet sein. Der Wechsel zwischen Blatt- und Halmfrucht bietet folgende Vorteile:

  • Stabilere und höhere Erträge aller Kulturen, aber insbesondere von Getreide nach Blattfrüchten.
  • Höhere Verfügbarkeit des Stickstoffes (N) innerhalb der gesamten Fruchtfolge. Dadurch wird vor allem in den roten Gebieten eine effizientere Verteilung der nach DüV zur Verfügung stehenden N-Düngermengen möglich, sodass sich wirtschaftliche Verluste verringern lassen.
  • Der Halm- und Blattfruchtwechsel entschärft die Situation im Pflanzenschutzbereich.

Die Frage nach dem zum jeweiligen Betrieb und der Region passenden Fruchtwechsel rückt daher immer stärker in den Fokus der Anbauplanung.

Häufig zu Enge Fruchtfolgen

Betrachtet man das derzeitige Anbauspektrum am Beispiel von Niedersachsen, fällt auf, dass je nach Region Weizen und Mais dominieren. Im Norden und Westen steht inzwischen auf mindestens 50%, teils sogar auf bis zu 80% der Äcker Mais. Auf Energiemais entfällt im Mittel etwa 13% der Fläche. Um die jeweiligen Biogasanlagen konzentriert, erfolgt dieser Anbau häufig in Monokultur.

Auf den Bördestandorten in Südhannover sowie in den Höhenlagen überwiegt dagegen Weizen. Vielfach steht die Kultur auf 50% der Ackerflächen. Wintergerste macht einheitlich etwa 10% aus. Auf den leichten Böden spielen Roggen und Sommerbraugerste eine Rolle.

Damit stehen vor allem im Süden Niedersachsens in vielen Betrieben auf etwa zwei Dritteln der Flächen Wintergetreide....

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