BASF erzielt in der Pflanzenschutzmittelsparte wieder Spitzenwerte

Das Geschäftsjahr 2013 ist für die Pflanzenschutzsparte der BASF erneut sehr gut ausgefallen. Wie der Ludwigshafener Chemiekonzern mitteilte, wurden sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis neue Spitzenwerte erzielt.

Das Geschäftsjahr 2013 ist für die Pflanzenschutzsparte der BASF erneut sehr gut ausgefallen. Wie der Ludwigshafener Chemiekonzern mitteilte, wurden sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis neue Spitzenwerte erzielt.

Die Erlöse im Segment „Agricultural Solutions“ erhöhten sich gegenüber 2012 um 548 Mio Euro beziehungsweise 12 % auf 5,2 Mrd Euro, während das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen um 185 Mio Euro oder 18 % auf 1,2 Mrd Euro gesteigert werden konnte.

Laut BASF wuchs die Landwirtschaft dank insgesamt günstigerer Witterungsbedingungen trotz eines späten Saisonstarts auf der Nordhalbkugel stärker als im Jahr 2012. In diesem positiven Marktumfeld habe man sowohl den Absatz als auch die Preise erhöht.

Im saisonal schwachen vierten Quartal 2013 kletterte der Umsatz in der Pflanzenschutzsparte trotz deutlich negativer Währungseffekte um 1,5 % auf 890 Mio Euro. Zu diesem Plus trugen einmal mehr die Akquisition der US-Pflanzenschutzfirma Becker Underwood sowie leicht gestiegene Mengen und Preise bei. Das EBIT vor Sondereinflüssen verdoppelte sich dank höherer Margen auf 67 Mio Euro.

Im Berichtsjahr legte der Umsatz im Segment „Agricultural Solutions“ in Europa gegenüber 2012 um 126 Mio Euro auf 1,95 Mrd Euro zu, vor allem in Deutschland und Frankreich entwickelte sich das Geschäft sehr erfolgreich. Der Umsatz in Nordamerika übertraf das Niveau des Vorjahres um 389 Mio Euro und lag bei 1,5 Mrd Euro, Wachstumstreiber waren insbesondere die zunehmende Nachfrage und höhere Preise bei Fungiziden und Herbiziden. In Asien gingen die Erlöse hingegen um 12 Mio Euro auf 513 Mio Euro zurück; negativ wirkte sich in dieser Region die Abschwächung zahlreicher Währungen gegenüber dem Euro aus. Eine höhere Nachfrage nach Fungiziden in den Wachstumsmärkten konnte dies nicht vollständig kompensieren. In Südamerika erhöhte sich der Umsatz der Pflanzenschutzsparte trotz starker negativer Währungseffekte um 45 Mio Euro auf 1,3 Mrd Euro.
 

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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