Heißschaum: Mais hilft gegen Unkrautbewuchs

Mais kann viel, sogar Unkräuter bekämpfen. Experten rücken den Gräsern, Moosen und Unkräutern in Gehwegplatten immer öfter mit Heißschaum zu Leibe. Wasser wird dabei auf mindestens 95 °Celsius erhitzt und mit einer geringen Menge an Zuckertensiden aus Mais und Kokosnuss versetzt, teilt das Maiskomitee (DMK) mit.

Mais kann viel, sogar Unkräuter bekämpfen. Experten rücken den Gräsern, Moosen und Unkräutern in Gehwegplatten immer öfter mit Heißschaum zu Leibe. Wasser wird dabei auf mindestens 95 °Celsius erhitzt und mit einer geringen Menge an Zuckertensiden aus Mais und Kokosnuss versetzt, teilt das Deutsche Maiskomitee e. V. (DMK) mit.

Die Lösung wird zu einem Schaum aufgeschlagen und auf die Pflanzen ausgebracht. Der heiße Schaum legt sich wie ein Teppich für kurze Zeit auf die Pflanzen und kocht sie ab.

Wie Gemüse im Kochtopf werden die Pflanzen blanchiert. Die Hitze zerstört die Zellstrukturen sofort. Die Pflanzen gehen ein. Tiefwurzelnde Pflanzen wie Löwenzahn erfordern eine intensivere Behandlung. Ihnen kommen die Experten mit mehrmaligen Anwendungen bei. Das Heißschaumverfahren kann auf allen Flächen, insbesondere auch bei Baumscheiben eingesetzt werden. Der Schaum ist nicht süß und zieht keine Ameisen an.

Das Verfahren hat sich seit Jahren in der Praxis etabliert, wird von Gartenbaubetrieben angeboten und inzwischen auch im kommunalen Bereich zur Pflege von Plätzen und öffentlichen Flächen angewendet.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

Schreiben Sie Alfons Deter eine Nachricht


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen