Wettbewerb

Insekten brauchen Bauern

Sie legen Blühstreifen an und kombinieren diese geschickt mit Hecken, Randstreifen oder Brachen? Dann machen Sie mit und gewinnen Preise im Gesamtwert von 25000 €.

Wie wichtig es ist, die Insektenarten mit solchen Maßnahmen zu fördern, zeigt allein ihre wirtschaftliche Bedeutung. So beziffern Studien der Welternährungsorganisation FAO den Wert von bestäubenden Insekten auf über 153 Mrd. € pro Jahr. Für die Landwirtschaft sind Käfer, Schwebfliegen und andere Insekten wertvolle Helfer. So kann z.B. ein Marienkäfer täglich bis zu 200 Blattläuse vertilgen. Weil der Trend der Artenvielfalt nach Ergebnissen des Bundesamtes für Naturschutz aber weiterhin sinkt, sind nun alle gefordert, den Schutz der Arten zu stärken.

Helfen und gewinnen!

Aus diesem Grund wollen wir erstmals Landwirte und Regionen prämieren, die besonders insektenfreundlich arbeiten. Mitmachen können

  • Kategorie 1: Landwirtschaftliche Ortsvereine sowie deren Kooperationspartner (Imker, Bürger, Naturschützer, Politik, Verwaltung)
  • Kategorie 2: einzelne Landwirte

Interessierte Bewerber sollten darlegen, mit welchen Maßnahmen und welchem Erfolg sie z.B. Wildbienen und andere Insekten fördern. Folgende drei Kriterien stehen im Vordergrund:

  1. Förderung der Vielfalt von Wildbienen und anderen Insekten durch Maßnahmen auf der landwirtschaftlichen Fläche (Bereitstellen von blühenden Pflanzen über die ganze Saison, z. B. mithilfe vieler blühender Kulturpflanzen, Wildblumenstreifen, Untersaaten und Zwischenfrüchte). Zudem geht es darum, Ackerrandstreifen, Hecken oder Brachen zu schaffen. Gewichtungsfaktor: 60 %.
  2. Förderung der Vielfalt von Wildbienen und anderen Insekten durch Maßnahmen auf Ebene der Agrarlandschaften. Dazu gehört das Anlegen z. B. von Brachen, magerem Grünland, Feldgehölzen und bunten Bauerngärten. Zudem sind Kleingewässer, saubere (beschattete) Bäche und Feuchtgebiete von Vorteil. Gewichtungsfaktor: 30 %.
  3. Förderung der Vielfalt von Wildbienen und anderen Insekten durch Kooperationspartner, z. B. mit landwirtschaftlichen Verbänden, Landschaftspflegeverbänden, Naturschützern, Imkern oder Politikern. Gewichtungsfaktor: 10 %.

Wenn Sie oder Ihr Ortverein mit einer cleveren Kombination aus verschiedenen Maßnahmen diese Kriterien vollständig oder teilweise erfüllen, sollten Sie sich schnell bewerben! Unter www.insektenfreund.com können Sie sich anmelden. Dort finden Sie auch Infos zur Jury, zu den Preisen und zur Preisverleihung. Beschreiben Sie Ihr Konzept möglichst ausführlich – das verbessert Ihre Gewinnchance. Die Bewerbungsfristläuft bis zum 31. März 2019.

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Artikel geschrieben von

Redaktion Betriebsleitung, Geld, Steuern, Recht

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Diskussionen zum Artikel

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von Gregor Grosse-Kock

Insekten

Die Lichtverschmutzung gehört aufs Korn genommen lieber Bauernverband, schon wieder schlaft Ihr in eurer Vorstandsriege und reibt euch die Augen. Um das Anzugehen sind genug Messdaten vorhanden, unsere Berufsvertretung braucht dabei auf keine Studie zu warten, die sowieso von jeder Partei anders gelesen wird. Eine riesige Chance die gesamte Bevölkerung zu beteiligen bei RETTET DIE BIENEN wird vertan. Danke Bauernverband.

von Josef Doll

Insekten brauchen blühende Pflanzen

Und die werden außer bei Raps und Apfel,...... nicht bezahlt. Oder wie sollen sonst die 9 nein heute müssen es schon 12.000 Liter je Kuh sein um wirtschaftlich zu sein . Nein es wird auf die teuerste Produktion (Anbindehaltung)mit dem Finger gezeigt die noch am ehesten das Gras beim oder gar nach der Blüte mähen. So geht die Landwirtschafliche Produktion gefördert von den GVO`s, Grüne wie der Politik (FDP ) mit Tempo 200 in die Industrieelle Produktion weil nur diese wenn überhaupt die Auflagen erfüllen können die gefordert werden !!

von Heinz Hahn

Warum tauchen solche Bilder nicht schon längst bundesweit in den Medien auf? In topagrar helfen sie uns nicht. Unser Verband lässt und ganz schön im Stich.

von Heinz Hahn

Warum tauchen solche Bilder nicht schon längst bundesweit in den Medien auf? In topagrar helfen sie uns nicht. Unser Verband lässt und ganz schön im Stich.

von Heinz Hahn

Warum tauchen solche Bilder nicht schon längst bundesweit in den Medien auf? In topagrar helfen sie uns nicht. Unser Verband lässt und ganz schön im Stich.

von Heinz Hahn

Warum tauchen solche Bilder nicht schon längst bundesweit in den Medien auf? In topagrar helfen sie uns nicht. Unser Verband lässt und ganz schön im Stich.

von Wilhelm Grimm

Insekten brauchen Bauern,

Umwelteliten brauchen Sekten.

von Wilhelm Grimm

Wir Bauern machen immer mit für eine gute Sache.

Aber was machen denn die selbst ernannten, gut verdienenden "Umwelteliten"? Haben die ihren Rasenmäher verschrottet ?

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