Düngerecht

NRW: Schärfere Düngevorgaben gebilligt Premium

Mit der neuen Landesdüngeverordnung will NRW den Düngereintrag weiter minimieren. Drei zentrale Punkte müssen die Landwirte einhalten. Kleine Betriebe will man mit der Verordnung aber entlasten.

Das Landeskabinett in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat am Dienstag den Entwurf einer neuen Landesdüngeverordnung gebilligt. Sie soll die bundesweit geltende Düngeverordnung (DüV) ergänzen und noch in den nächsten Tagen in Kraft treten.

Demnach müssen Landwirte in Gebieten mit hoher Grundwasserbelastung in NRW zusätzliche Anforderungen erfüllen:

  1. Die Nährstoffgehalte eigener Wirtschaftsdünger wie Mist oder Gülle müssen Landwirte verpflichtend analysieren.
  2. Die Sperrfrist für Grünland (keine Düngung) verlängert sich im Herbst um zwei Wochen.
  3. Landwirte müssen die ausgebrachte Gülle oder Gärreste innerhalb von einer anstatt von vier Stunden einarbeiten.

Zudem soll die zuständige Behörde, die Landwirtschaftskammer NRW, die jährlich von den Betrieben zu erstellenden Nährstoffbilanzen zentral...

Verpassen Sie nichts mehr!

Erhalten Sie Zugriff auf diesen und alle weiteren relevanten Beiträge sowie auf unsere exklusiven Newsletter. Testen Sie jetzt ganz unverbindlich.

30 Tage kostenlos testen
Mehr erfahren


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

von Thilo Frankfurth

@gerd

.....Um befreit zu sein, muss ein Betrieb alle Bedinungen erfüllen.

von Gerd Uken

????

Um befreit zu werden muss ein Betrieb alle Kriterien erfüllen

von Jörg Meyer

Frage

Sind die Entlastungsgründe mit einem und oder einem "oder" miteinander gekoppelt oder getrennt zu sehen?

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen