Syngenta-Vorstand empfiehlt Aktionären der Übernahme durch ChemChina zuzustimmen

Syngenta hat am Mittwoch angekündigt, dass ChemChina ein Übernahmeangebot unterbreiten wird, bestehend aus USD 465 in bar und einer Sonderdividende von CHF 5. Die Sonderdividende wird vorbehältlich der Annahme des Angebots, aber vor dessen Abschluss ausbezahlt. Das Angebot entspricht einem Wert von CHF 480 je Aktie.

Syngenta hat am Mittwoch angekündigt, dass ChemChina ein Übernahmeangebot unterbreiten wird, bestehend aus USD 465 in bar und einer Sonderdividende von CHF 5. Die Sonderdividende wird vorbehältlich der Annahme des Angebots, aber vor dessen Abschluss ausbezahlt. Das Angebot entspricht einem Wert von CHF 480 je Aktie.
 
Zusätzlich werden die Aktionäre von Syngenta im Mai die beantragte ordentliche Dividende von CHF 11 erhalten. Es ist geplant, für die Umwandlung der in US Dollar anfallenden Verkaufserlöse in Schweizer Franken eine Plattform bereitzustellen. Der Verwaltungsrat von Syngenta ist der Auffassung, dass die vorgeschlagene Transaktion den Interessen aller Stakeholder entspricht und empfiehlt den Aktionären einstimmig, das Angebot anzunehmen.
 
Es bestehen verbindliche Finanzierungszusagen für die Transaktion und die feste Absicht, die nötigen Freigaben der Behörden einzuholen. Das Übernahmeangebot in der Schweiz und in den USA wird in den kommenden Wochen veröffentlicht und es wird erwartet, dass die Transaktion bis Ende des Jahres abgeschlossen ist. Das derzeitige Management von Syngenta wird das Unternehmen weiterhin leiten. Nach Abschluss der Übernahme wird Ren Jianxin, Verwaltungsratspräsident von ChemChina, dem zehnköpfigen Verwaltungsrat vorstehen, welchem vier der aktuellen Verwaltungsräte weiterhin angehören werden.
 
Im Hinblick auf einen Börsengang in den nächsten Jahren verpflichtet sich ChemChina dazu, die höchsten Maßstäbe der Corporate Governance einzuhalten. Michel Demaré, Präsident des Verwaltungsrats von Syngenta, sagte: „Mit diesem Angebot anerkennt ChemChina die Qualität und das Potenzial des Syngenta Geschäfts. Dazu gehören die in unserer Branche führende Forschung, Entwicklung und Produktion sowie die Kompetenzen unserer Mitarbeitenden weltweit. Die Transaktion minimiert die Risiken hinsichtlich der Betriebsabläufe; sie ermöglicht weiteres Wachstum, speziell in China und weiteren Schwellenländern, sowie langfristige Investitionen in Innovation. Syngenta bleibt Syngenta mit Hauptsitz in der Schweiz. Das unterstreicht die Attraktivität dieses Landes als Unternehmensstandort.“
 
John Ramsay, Chief Executive Officer, ergänzte: „Syngenta ist Weltmarktführer bei Pflanzenschutzmitteln und konnte in den letzten zehn Jahren den globalen Marktanteil deutlich steigern. Die Transaktion wird es uns ermöglichen, diese Position zu halten und weiter auszubauen, während wir gleichzeitig unser Potenzial im Saatgutbereich erheblich vergrößern können. Darüber hinaus wird sichergestellt, dass die Landwirte weiterhin über eine Auswahl verfügen und die Investitionen in Forschung und Entwicklung über verschiedene Technologieplattformen und Pflanzensorten hinweg fortgeführt werden. Unser Bekenntnis zu Kosten- und Kapitaleffizienz bleibt unverändert.“
 
Ren Jianxin, Vorsitzender von ChemChina, meinte: „Die Gespräche zwischen unseren beiden Unternehmen waren freundlich und konstruktiv und wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit zur heute angekündigten Vereinbarung geführt hat. Wir werden weiterhin mit dem Management und den Mitarbeitenden von Syngenta zusammenarbeiten, um den Wettbewerbsvorteil des Unternehmens in der weltweiten Agrartechnologie zu wahren.“


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