Bayern arbeitet an eigener Klimaschutzstrategie

Bayern will den Weg des engagierten Klimaschutzes konsequent fortsetzen. Dazu wird derzeit vom Münchener Umweltministerium das „Klimaschutzprogramm Bayern 2050“ erarbeitet.

Bayern will den Weg des engagierten Klimaschutzes konsequent fortsetzen. Dazu wird derzeit vom Münchener Umweltministerium das „Klimaschutzprogramm Bayern 2050“ erarbeitet. Mit diesem Programm wird nach Angaben von Ressortchef Dr. Marcel Huber das Ziel verfolgt, den Klimaschutz in allen Politik- und Lebensbereichen zu verankern. Um dies umzusetzen, würden regionale Initiativen vorangetrieben und gleichzeitig Maßnahmen von Bund und EU ergänzt, erklärte Huber vergangene Woche auf einer internationalen Expertentagung in Wildbad Kreuth.

Begleitend werde ein intensiver Dialog mit allen Beteiligten stattfinden, insbesondere mit der bayerischen Klima-Allianz. „Das neue Klimaschutzprogramm soll Maßnahmen und Ziele für die kommenden Jahrzehnte festlegen“, betonte Huber. Um klar sagen zu können, welche Auswirkungen der Klimawandel auf den Freistaat habe, sei auch ein eigener bayerischer Klimareport geplant. Gleichzeitig würden die regionalen Handlungsspielräume genutzt. So werde das Land beispielsweise bis 2020 insgesamt 50 Moore renaturieren und ein Netzwerk mit Kommunen und der Wirtschaft einrichten. Damit könnten den Kommunen konkrete Wege aufgezeigt werden, mit den Folgen des Klimawandels umzugehen, etwa beim Bau von Straßen oder Gebäuden.

Laut Huber hat Bayern ehrgeizige Ziele. Bis 2020 sollen in dem Bundesland die energiebedingten CO2-Emissionen pro Kopf und Jahr auf deutlich unter sechs Tonnen gesenkt werden. Gerade der hochsensible Alpenraum sei sehr anfällig für den Klimawandel, so der Minister. In 20 Jahren könnten in Bayern alle Gletscher - bis auf den Höllental-Gletscher - verschwunden sein.

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Diethard Rolink

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