Reportage

Vom Neben- zum Haupterwerb Plus

Aus wenig Fläche das meiste rausholen: Armin Hettrich hat den Nebenerwerbsbetrieb seines Vaters zu einem Biovollerwerbsbetrieb weiterentwickelt.

Statt länger als Schlosser bei Bosch zu arbeiten, wagte Armin Hettrich aus Schwebenried (Bayern) den Schritt in die Selbstständigkeit. 2015 stellte der junge Landwirt den heimischen Betrieb nach Biolandrichtlinien um. „Mein Vater war skeptisch, weil ich meinen sicheren Job aufgeben wollte. Nun steht er voll hinter meinem Konzept“, erzählt Hettrich. Sein Vater hat den Hof seit Beginn an als Ackerbaubetrieb mit 28 ha Nutzfläche im Nebenerwerb geführt. Während der Umstellungsphase besuchte er zwei Jahre lang die Meisterschule. Das Fachwissen für die Umstellung zur biologischen Wirtschaftsweise erlangte Hettrich zum einen durch Berater und durch den Austausch mit Berufskollegen aus dem Biolandverband. In seiner Meisterarbeit beschrieb er, wie er seinen Betrieb für die Zukunft auf Bio umstellen will. Das Konzept setzte er mit Legehennen, Masthähnchen und Ackerbau auf seinem Betrieb um.

Legehennen im alten Lkw

Im Ackerbau hat der junge Landwirt seine Fruchtfolge deutlich erweitert. Von Weizen, Gerste, Raps ist er auf Kleegras, Erbsen, Lupinen, Weizen, Dinkel, Hafer, Kartoffeln, Zwischenfrüchte und Zuckerrüben...

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